Battlefield 3

Über jeden Zweifel erhaben

Hinweis: Wenn ihr Hilfe zum Spiel braucht, werdet ihr in der Battlefield 3 Komplettlösung mit Tipps und Taktiken fündig.

Battlefield 3 war DAS Thema der Messe. Erst der fantastische 64-Spieler-Conquest-Trailer samt Anspielmöglichkeit, dann der best of gamescom award und abschließend nun unser Eurogamer Award. Eigentlich müsste damit den letzten Zweiflern klar werden: Battlefield 3 wird großartig. Doch auf der gamescom gab es auch ein paar enttäuschte Stimmen. Der gleichzeitig gezeigte Playstation-3-Koop-Modus machte zwar spielerisch praktisch nichts falsch, konnte aber natürlich die technische Brillanz der PC-Vorlage nicht ganz erreichen.

Mein eigener Eindruck war aber trotzdem positiv. Klar, wenn es um Texturen, Details und Beleuchtung geht, hat die PC Version die Nase vorn, doch das gelungene Art-Design und vor allem die erstklassigen Animationen machen dieses Manko locker wieder wett.

Unterm Strich ist die Konsolen-Fassung optisch mindestens auf einer Ebene mit Modern Warfare 3, vielleicht sogar etwas moderner und vor allem technisch ambitionierter. Schließlich kann man hier, genau wie auf dem PC, nicht nur die halbe Umgebung zerlegen, sondern auch mit schweren Waffen punktgenaue Löcher in Deckung schießen. Das erhöht deutlich die Schlachtfeldatmosphäre und macht das Spielgeschehen realistischer.

Inhaltlich wird eine Art Spec-Ops-Modus geboten, nur dass die einzelnen Aufträge als Ganzes eine Koop-Kampagne mit sechs Maps und ca. drei bis vier Stunden Laufzeit ergeben. Angelehnt an Kommando-Aktionen im Irak, zieht ihr gemeinsam mit einem Freund durch das vom Krieg zerrüttete Land, befreit Geiseln, stürmt feindliche Stellungen und evakuiert Zivilisten. Ob man auch gemeinsam in einem Hubschrauber beziehungsweise in einem Panzer sitzt, wollten uns die Entwickler nicht verraten. Stattdessen schickten sie uns los, mitten in der Nacht einen Überläufer zu befreien, der den amerikanischen Soldaten wichtige Informationen über die gegnerischen Truppenbewegungen verraten möchte.

Nachdem wir von einem Jeep abgesetzt wurden, ging es erst einmal in den Häuserkampf. Wie schon im Multiplayer begeistern auch hier die Umsetzung der Bewegungen und das realistisch anmutende Gunplay. Man hat schlicht das Gefühl, sich mit einem richtigen Körper durch die Landschaft zu bewegen, anstatt mit ein paar Pixeln und einer schwebenden Waffe. Und auch beim Schießen ist der Titel meilenweit von den Moorhuhn-Ballereien der Konkurrenz entfernt. Der Rückstoß der Waffen, das leichte Schwanken beim Zielen, ohne das darunter das Spielgefühl leidet, und die Umsetzung der Trefferanimationen sind in dieser Form einfach einmalig. Dagegen sieht die Konkurrenz echt alt aus.

Inhaltlich gibt es dagegen keine großen Überraschungen. Bei der Erstürmung des Gebäudes öffnet ihr langsam Türen, ballert erst mit der schallgedämpften Pistole und später mit dem Sturmgewehr um euch. Anfangs sind die Kämpfe noch recht einfach. Ihr tastet euch langsam durch das Wohngebäude, koordiniert dabei euer Vorgehen mit eurem Kollegen, markiert, welche Wache ihr zuerst erledigt, und kommt so recht zügig voran. Die langsame Spielgeschwindigkeit erhöht hier klar die Spannung und konterkariert die spätere Dauer-Action.

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Kristian Metzger

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