Sledgehammers CoD-Action-Adventure starb noch in der Prototypen-Phase

Death by Modern Warfare 3

Nachdem Activision 2009 die Visceral-Games-Leute Michael Condrey und Glen Schofield von EA weglockte, wurden schnell Gerüchte laut, das von ihnen neu gegründete Studio Sledgehammer Games würde ein Action-Adventure im Call-of-Duty-Universum entwickeln. Wie Schofield nun selbst sagt, war dem tatsächlich so, allerdings wurde dem Projekt zu Gunsten von Modern Warfare 3 der Stecker gezogen.

"Wir kamen an Bord, um ein Third-Person Action-Adventure im Call-of-Duty-Franchise zu machen", so Schofield gegenüber Gamespot, "und wir arbeiteten etwa sechs Monate daran."

"Eigentlich sogar noch etwas länger", ergänzt ihn Condrey. "Es gibt viele Fans da draußen, die Spiele wie Uncharted mögen, man kann sich also gut vorstellen, wie dieses Genre auf einen Weltklasse-Franchise trifft."

"Wir hatten einen Prototypen fertig, der ziemlich verlockend war und es sah wirklich gut aus", fährt Condrey fort.

Allerdings ist wohl Activisions Ruf nach Schützenhilfe für Infinity Ward dazwischen gekommen:

"Die Chance am größten Ding der Industrie mitzuarbeiten mit … Infinity Ward, die schon gezeigt haben, dass sie wissen, wie man außergewöhnliche Software macht, war schlicht eine, die wir [wahrnehmen mussten]."

Danke, Joystiq.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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