Rubin: Infinity Ward mehr an Gameplay interessiert, weniger an Technologie

Grafik an zweiter Stelle

Bei Infinity Ward ist man laut Aussage von Mark Rubin, Producer von Call of Duty: Modern Warfare 3, mehr am Gameplay interessiert und weniger daran, "Technologie zu pushen".

Die Philosophie des Studios "drehe sich nicht darum, wie schick die Engine ist", sondern darum, "das Gameplay mehr als alles andere" zu verbessern.

"Als wir zum Beispiel mit dem Design der Singleplayer-Kampagne für Call of Duty: Modern Warfare 3 beschäftigt waren, war eines der Dinge, die wir haben wollten, dass das Spiel in Städten spielt, mit denen die Leute vertraut sind", erklärt er. "Die vorherigen CoDs spielten alle rund um die Welt und waren recht exotisch, aber es waren keine Orte, an denen die Spieler sich aufhielten oder die sie besuchen wollten."

"In MW3 sind es große Städte - New York, London, Deutschland, Paris. Es sind Orte, an denen die Leute mal waren oder derzeit leben. Wenn man das Spiel sieht und wie sich die Geschichte in eurer Stadt entfaltet, ist das eine große Sache. Und nur weil es in einer großen Stadt spielt, heißt das nicht, dass es keine große Sache ist."

"Von einem technologischen Standpunkt aus gesehen stellten Städte ein anderes Problem dar als die üblichen kleinen Dörfer inmitten des Mittleren Ostens oder Russlands. Die Landschaften müssen weitreichender gestaltet werden, die Geometrie und Gebäude, um die wir uns niemals Sorgen machen mussten, sind plötzlich ein Problem. Es steckt also eine Menge Technik dahinter, wenn man in der Lage sein will, solch große Städte zu realisieren."

"Wir hätten nicht einfach MW2 nehmen und ein paar große Gebäude reinpacken können - es steckt eine Menge Technik dahinter -, also ist das ein Beispiel dafür, wie das Design ein technisches Feature vorangebracht hat, das wir in der Vergangenheit nicht hatten. Es dreht sich nicht notwendigerweise darum, die neuesten, heißesten und coolsten Shader und solche Sachen zu haben."

"Diesem Pfad sind wir nicht wirklich gefolgt. Das Gameplay ist der wichtigste Aspekt, um den wir uns kümmern, und die Technik wird das unterstützen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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