Download-Roundup: NBA Jam: On Fire, Orcs Must Die! • Seite 2

The Binding of Isaac, Mercury Hg

Mercury Hg

Xbox Live Arcade - 400 Microsoft Points (5 Euro)

PlayStation Network - 4,99 Euro

Eigentliche dachte ich, der Witz mit den HD-Abkürzungen hinter bekannten Titeln wäre ausgelutscht, doch die Anspielung Hg, die chemische Bezeichnung für Quecksilber, finde ich äußerst clever. Ebenso der Aufbau der Oberwelt im Discovery-Modus. Hier versteckt sich jeder Level hinter einem Element auf dem Periodensystem. Manchmal reichen bereits die kleinsten Dinge aus, um mich vor dem Spielbeginn in eine freudige Stimmung zu versetzen.

In den insgesamt 60 Stages - zwei weitere Elementgruppen erscheinen als DLC - manövriert ihr einen Blob aus Quecksilber an verschiedenen Hindernissen vorbei ins Ziel. Möglichst ohne dabei einen Tropfen zu verlieren. Wie in Monkey Ball steuert ihr nicht das Hydrargyrum (Danke, Wikipedia!) selbst, sondern bewegt die Plattform darunter.

Zu Beginn lenkt ihr den Haufen bloß an Löchern vorbei oder haltet Abstand zur Levelbegrenzung. Später färbt ihr den Glibber ein, um verschiedene Schalter zu aktivieren und müsst das Quecksilber sogar aufteilen, damit ihr aus zwei einzelnen Farben eine Dritte erschafft. Zu meinem Bedauern bleibt diese Idee im Anfangsstadium stecken und wird nicht konsequent ausgebreitet. Magnete, die den Blob anziehen oder abstoßen, sind zwar eine nette Idee, die 60 Level habt ihr jedoch schnell in zwei bis drei Stunden beendet.

Mercury Hg - Trailer

Im Anschluss bleiben euch nur ein paar alternative Bonuslevel sowie der knallharte Challenge-Modus, in dem ihr zwei bis fünf Level hintereinander spielt und euch keinen Fehler erlauben dürft. Da der Titel nur fünf Euro kostet, wäre der geminderte Wiederspielwert kein Problem, wenn das Spiel nicht so häufig einfrieren würde. Dies behebt ihr schnell durch einen Neustart der Stage. Passiert es allerdings im letzten Bereich einer Challenge, geht ihr an die Decke. Fans von Monkey Ball oder den PSP-Ablegern greifen dennoch zu, da Mercury Hg trotz der Macken solide Geschicklichkeitseinlagen bietet. Ich für meinen Teil wünsche mir weitere Teile. Obwohl mir ein neues Monkey Ball ohne Sprungtaste oder überflüssigen Mini-Spiele lieber wäre.

7 /10






NBA Jam: On Fire Edition

Xbox Live Arcade - 1.200 Microsoft Punkte (15 Euro)

PlayStation Network - 14,99 Euro

Die wohl durchgeknallteste Sportspielreihe kehrt zurück und schraubt mit der On-Fire-Edition ordentlich an der Spielmechanik, um ein besseres Jam-Erlebnis zu vermitteln. Neben ein paar neuen Sprüchen des aufgedrehten Kommentators und weiteren Razzle Dazzles, die eure Widersacher verhöhnen, hat EA Canada ebenfalls am Balancing gearbeitet.

So lassen sich nun die gefürchteten Alley-Hoops wesentlich leichter blocken. Solltet ihr es dennoch schaffen, vor dem ersten Gegentreffer drei davon zu versenken, fangen beide Spieler im Team Feuer und dürfen für 20 Sekunden von der Gravitation befreite Dunks ausführen. Eben wie es sich für ein ordentliches NBA Jam gehört.

NBA Jam - Trailer

Anstatt bloß einem Sieg nach dem anderen hinterherzujagen, sammelt ihr während der Matches durch die Erfüllung bestimmter Challenges Jam-Dollar und kauft euch damit neue Spieler. Natürlich erwarten fleißige Ballprofis einige seltsame Teams. Darunter befinden sich nicht nur EA-Maskotchen oder die SSX-Truppe, sondern ebenfalls die amerikanischen Republikaner. Wer also schon immer gemeinsam mit Bush und Palin gegen die Dallas Mavericks antreten wollte, darf sich diesen Traum nun erfüllen.

Eine kleine Enttäuschung bleibt die Karriere. Im Road Trip spielt ihr bloß in normalen Auseinandersetzungen gegen jedes einzelne Team. Keine Bosskämpfe oder Power-Ups. Zumindest dürft ihr für jedes Match ein beliebiges Duo wählen und müsst euch nicht für den gesamten Ablauf auf eine Mannschaft festlegen.

Der wahre Spaß zeigt sich aber in einer Partie gegen eure Freunde auf der Couch. Knallt ihr ihnen einen wahnwitzigen Dunk in den Korb und hört im Anschluss "Double Rainbow all the way!" vom Kommentator, lässt sich die Siegesfreude kaum in Worte fassen. Oder nur mit einem Einzigen: Boomshakalaka!

8 /10

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Über den Autor:

Björn Balg

Björn Balg

Redakteur

Freier Autor und wahrscheinlich der letzte Mensch ohne einen Facebook-Account. Liebt Trash und verbringt zu viel Zeit mit dem Ansehen von Katzenvideos.

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