Notch: Scrolls nach Kauf kostenlos spielbar

'Ich hasse free-to-play'

Mojangs Scrolls wird nach dem Kauf kostenlos spielbar sein.

Gleichzeitig enthält das Spiel aber auch gewisse Aspekte, die man aus free-to-play-Titeln kennt, zum Beispiel kann man sich weitere Scrolls dazukaufen, wie Markus "Notch" Persson im Gespräch mit Gamasutra erklärte.

"Die Idee sieht so aus, dass ihr nach einer einmaligen Zahlung kostenlos spielen könnt, was ein Abo auf Lebenszeit für neue Scrolls in regelmäßigen Abständen beinhaltet. Und auch durch die Teilnahme an Ranked-Turnieren und ein paar andere Dinge [könnt weitere freie Scrolls bekommen]."

Via Twitter ergänzte er: "Scrolls enthält 'free-to-play'-Aspekte. Dennoch nennen wir es nicht free-to-play, weil es kein 'kostenloses' Spiel ist."

In einem Blogeintrag mit dem Titel "Ich hasse free to play'" geht Notch zudem noch weiter auf das Thema ein.

Der Grund dafür, warum einige Leute in diese Richtung gehen, ist, dass free-to-play im 'Social Gaming'-Bereich (Facebook) auftauchte und einige wenige Leute (Zynga) sehr reich gemacht hat", schreibt er.

"Es wurde in anderen Genres und Märkten mit annehmbaren Erfolgen versucht. Mit 'Erfolg' meine ich, dass es 'profitabel' ist. Der Grund dafür, warum jeder zu free-to-play wechselt, ist, um Geld zu machen. Man versucht die Spieler für das Spiel zu begeistern und dann Geld mit ihnen zu machen. Man versucht im Grunde, ein Modell zu finden, bei dem es keine Grenze dafür gibt, wie viel der Spieler ausgeben kann, und dann versucht man sie zu ermutigen, mehr und mehr Geld zu investieren."

"Dazu nutzt man eine Reihe psychologischer Fallen, etwa indem man den Eindruck von gesunkenen Kosten vermittelt, aber letzten Endes erhält man ein Spiel, das weniger wie Half-Life 2, sondern vielmehr wie eine Slot-Maschine gestaltet ist."

"Anstatt es also 'free-to-play' zu nennen, sollten wir es mit 'so teuer wie ihr es wollt' oder sowas betiteln."

"Es stört mich nicht, nach dem Kauf noch etwas für Spiele zu zahlen", so Notch weiter. "Ich mag es, meinen Charakter zu individualisieren, ein paar Extra-Level zu erhalten (Deus Ex: HR - Missing Link, woo!) oder auch eine monatliche Gebühr für etwas mit laufenden Kosten zu zahlen."

"Aber lasst uns eines klarstellen: Die Leute, die 'free-to-play' für eine großartige Zukunft halten, sind meistens Entwickler, nicht Spieler."

"Ich werde jetzt etwas Team Fortress 2 spielen, bis DOTA 2 erscheint. Ich kann es kaum erwarten!! =D"

Zuletzt stand Scrolls eher aufgrund der Rechtsstreitigkeiten mit Bethesda im Hinblick auf den Namen des Spiels im Mittelpunkt, die man allerdings für sich entscheiden konnte.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (1)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (1)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading