Bastion: Entwickler spricht über die Sorgen einer Indie-Produktion

'Es gibt viele Dinge, über die man sich Sorgen macht'

In einem Interview mit GameSetWatch verriet Supergiants Amir Rao ein paar seiner Sorgen im Hinblick auf die Indie-Entwicklung.

"Die Konsequenzen eines Flops verstanden wir sehr gut.", erzählt der Bastion-Entwickler. "Unsere gesamten Ersparnisse würden sich auflösen, all das Vertrauen unserer Freunde und Familien wäre verschwunden und nach zwei Jahren der härtesten Arbeit unseres Lebens hätten wir nichts vorzuzeigen. Wir wunderten uns zwar, wie erfolgreich der Titel sein könnte, hielten unsere Erwartungen jedoch stets niedrig."

"Es gibt viele Dinge, über die man sich als Independent-Entwickler Sorgen macht. Du sorgst dich über die Qualität des Spiels, ob es jemandem überhaupt gefällt, ob es jemals erscheinen wird oder etwas Größeres das Spiel in den Schatten stellt. Und wenn es endlich erschienen ist, sorgst du dich um die Verkaufszahlen und ob du jemals ein zweites Spiel machen darfst."

Auf der anderen Seite gibt es natürlich gewisse Vorteile.

"Es ist ein Spiel, das wir niemals mit einem größeren Team in einer Firma hätten machen können. Wir sind deutlich schneller und geschickter, weil wir kein Management über uns stehen haben.", fährt Rao fort. "Ein großes Team muss mit einem komplexen Terminplan arbeiten und viele Risiken beachten. Sie müssen bereits Monate im voraus planen und es auf Papier festhalten. Wir brauchen niemals etwas auf Papier festhalten. Gute Ideen fließen innerhalb von Stunden mit ein und werden sofort bearbeitet."

Zum Glück war Bastion ein voller Erfolg und ist auf Steam sowie Xbox Live Arcade erhältlich.

Unsere Meinung zum Spiel erfahrt ihr im Bastion Test.

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Björn Balg

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Redakteur

Freier Autor und wahrscheinlich der letzte Mensch ohne einen Facebook-Account. Liebt Trash und verbringt zu viel Zeit mit dem Ansehen von Katzenvideos.

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