Nach Ansicht von Bethesda fühlte sich das Setting von Oblivion etwas zu "generisch" an. Skyrim soll es in diesem Punkt besser machen.

"Es war eine Reaktion auf das, was Oblivion als Spiel war", erklärt Lead Artist Matt Carofano in einem neuen Podcast.

"Oblivion hatte ein sehr klassisches Mittelalter-Setting und wir waren der Meinung, dass einiges davon etwas generisch war. Wir wollten etwas erschaffen, das wesentlich mehr von der Kultur und den Leuten zeigt, die dort leben. Bei Skyrim ging es vor allem um die Erschaffung einer Welt, die glaubwürdig sein sollte."

Anfangs hatte man dabei relativ freie Hand, wie Concept Artist Adam Adamowicz erklärt: "Todd [Howard] sagte, 'setzt euch hin und zeichnet ein paar coole, verrückte Sachen, wir schauen es uns dann an und entscheiden, was davon interessant ist und was nicht.'"

Einflüsse gab es dabei von Conan, den Wikingern und dem Fantasy-Künstler Frank Frazetta: "Ich würde eine Menge Conan-Referenzen heranziehen, weil es viele verschiedene Conan-Sachen gibt, die ich mag", erklärt Howard. "Einer unserer frühen Einflüsse, die ich ihnen zeigte, war das McFarlane Conan-Actionfiguren-Set. Schaut man sich dieses Set an, bekommt man ein gutes Gefühl dafür."

Laut Adamowicz wurden allerdings "ungefähr rund 90 Prozent [der frühen Entwürfe] gar nicht weiter verwendet".

Wenn ihr mehr über den kommenden Titel wissen wollt, werft am besten einen Blick in die Elder Scrolls 5: Skyrim Vorschau.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.