SSX - Hands On

Spaß im Schnee

Winter. Kalte Temperaturen. Viel Schnee. Ich liebe es. Eigentlich müsste ich daher auch EAs SSX-Reihe lieben. Tatsächlich habe ich bislang aber nur den Wii-Titel SSX Blur gespielt und auch getestet. Nicht der beste Zeitpunkt, um ins SSX-Boot einzusteigen, was allen voran an der deutlich verbesserungswürdigen Steuerung lag.

Anfang des neuen Jahres, genauer gesagt am 16. Februar, steht nun aber ein neuer Teil in den Startlöchern, diesmal für Xbox 360 und PlayStation 3. Gewissermaßen ein kleiner Reboot der Reihe, der lediglich auf den Namen SSX hört. Was euch hier erwartet, dürfte indes relativ klar sein: Auf eurem Board stürzt ihr euch diverse Berge hinab und absolviert dabei waghalsige Tricks.

Insgesamt wird es im Spiel neun Gebirgszüge rund um die Welt geben, unter anderem in der Antarktis, in Afrika und natürlich sind auch die Alpen mit von der Partie. Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, ein wenig selbst Hand an den Titel zu legen und jeweils eine Strecke im Himalaya und in Sibirien zu absolvieren. An jedem Berg stehen mehrere Strecken beziehungsweise Rennen zur Wahl, die ihr hier nach und nach freischaltet.

Meinen ersten Ausflug könnte man dabei fast schon als blamabel bezeichnen. Ohne irgendwelche Erklärungen ins Spiel gestürzt und erst mal schön nach dem Motto learning by doing vorgegangen. Oder besser gesagt: Oft auf die Fresse gefallen. Nun, wenigstens können die Fahrer nicht wirklich stürzen oder vom Board fallen, ihr "klebt" stets mit den Füßen an eurem fahrbaren Untersatz und es geht direkt ohne nervige Verzögerungen beziehungsweise Unterbrechungen weiter, wenn ein Trick mal nicht so recht klappen will.

Während ich mich immer und immer wieder den Abhang hinunterkämpfe, merke ich, wie ich wirklich mit jedem Versuch besser werde, die eigentlich recht zugängliche und leicht zu handhabende Steuerung verinnerliche. Der linke Stick dient dabei unter anderem dazu, eure Richtung zu bestimmen. Befindet ihr euch in der Luft, vollführt ihr Tricks, indem ihr den rechten oder auch beide Sticks (wild) durch die Gegend bewegt. Ihr müsst allerdings rechtzeitig vor der Landung wieder loslassen, damit sich euer Fahrer dementsprechend ausrichtet und nicht eine Kopflandung im Schnee hinlegt.

Nach wenigen Minuten kommt man so selbst als (relativer) Einsteiger wunderbar zurecht, absolviert an Schanzen, Schneehügeln und Co. - auch mit unterschiedlichen Abzweigungen - schicke Flips, Double Mctwists oder was auch immer nach dem anderen und sammelt mit der Zeit ordentlich Bonuspunkte. Je mehr erfolgreiche und komplexe Tricks ihr nämlich aneinander reiht, desto höher ist die Kombo-Anzeige und desto mehr Punkte wandern auf euer Konto.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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