4J Studios, Entwickler der Xbox-360-Umsetzung des Indie-Süchtigmachers Minecraft, sieht sein Spiel als Kehrtwende für den bisher so übermäßig durch Microsoft reglementierten Update-Prozess für über den Marktplatz angebotene Spiele.

Der angeblich umständige und langwierige Zertifizierungsprozess sorgte überlieferter Weise bisher dafür, dass Update-freudige Studios wie etwa Valve Spiele wie Team Fortress 2 oder Left 4 Dead nach ihrer Veröffentlichung auf der Microsoft-Plattform eher stiefmütterlich selten mit nachträglichen Ergänzungen bedachten. Dies könnte sich mit Minecraft nun ändern, wie 4Js Paddy Burns nun der Edge erzählte:

"Microsoft weiß, dass es mit den ganzen Tests sehr schwierig ist, etwas ähnliches zu erreichen wie auf dem PC, auf dem es konstant Updates gibt. Sie sind aber daran interessiert, sich in diese Richtung zu bewegen."

"Sie erachten es als die Zukunft, wir könnten also die ersten sein, die konstant Updates liefern."

Allerdings solle man nicht den Update-Durchsatz erwarten, der auf dem PC üblich ist. Dazu, so glaube er, werde es nie kommen.

"Ich glaube, es wird immer Tests von Seiten Microsofts geben. Sie hoffen aber, den gesamten Prozess zu beschleunigen. Vielleicht können wir deshalb etwa alle zwei Monate Updates veröffentlichen."

"Wir werden sehen, wie das so läuft, ich freue mich jedenfalls wirklich darauf, dass es nach dem Verkaufsstart mit Updates und neuen Features versorgt wird."

Wer bisher keine Ahnung hat, warum er überall im Netz von diesem seltsamen Klötzchenspiel namens Minecraft liest, sollte sich vielleicht unseren Test zu diesem sagenhaften Spiel des Lebens einmal durchlesen. 10/10 Punkte sollten eigentlich Lockstoff genug sein.

Anzeige

Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Deputy Editor - Eurogamer.de

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

Mehr Artikel von Alexander Bohn-Elias