Mass Effect 3: PS3-Framerate-Probleme auch in der Vollversion

Wie schon in der Demo

Unserem Mass Effect 3 Test konntet ihr bereits entnehmen, dass die PS3-Version des Spiels an vielen Stellen unrund läuft, was auch schon in der Demo des Spiels der Fall war.

Da BioWare bei Demos zu früheren Spielen einige deutliche Veränderungen zwischen Demos und Vollversionen vornahm, gab uns das auch hier die Hoffnung, dass sich noch etwas ändern könnte. Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht daran, dass Mass Effect 2 auf der PS3 von konstanten 30 FPS mit regelmäßigem Tearing in der Demo auf 20 bis 30 FPS und aktiviertem V-Sync angepasst wurde, obwohl das Endergebnis weitestgehend der 360-Version entsprach.

Mit der Verkaufsversion des Spiels können wir nun aber bestätigen, dass die Performance der PS3-Fassung ziemlich ähnlich, wenn nicht sogar identisch mit dem Demo-Code ist. Wir haben einen kleinen Vergleich der explosiven Introsequenz (wie schon bei der Demo) und einigen anfänglichen Gameplay-Ausschnitten aus der ersten Mission erstellt, um zu sehen, was die PS3-Nutzer von der Performance des Spiels erwarten können.

Wie das Video zeigt, entspricht die Demo ziemlich genau dem fertigen Spiel auf beiden Plattformen, wobei die 30 Frames pro Sekunde während einiger Zwischensequenzen auf Sonys Konsole ein unerreichbares Ziel sind, besonders dann, wenn mehrere NPCs und transparente Alpha-Effekte auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Die 360-Version kann in ähnlichen Situationen ebenfalls abfallen, wenn auch niemals so stark. Wie auch in der Demo bleibt es beim V-Sync, obwohl ein merkwürdiges und kaum wahrnehmbares Tearing am oberen Bildschirmrand auftreten kann, wenn die Engine ausgelastet ist. Was das grundlegende Gameplay betrifft, gibt es auf der 360 nur gelegentliche Schwierigkeiten, ganz im Gegensatz zu dem regelmäßiger vorkommenden Abschnitten mit 20-FPS-Gameplay, die wir auf der PS3 sehen.

Angesichts der Tatsache, dass die Tage der großen Unterschiede zwischen PS3- und Xbox-360-Spielen größtenteils der Vergangenheit angehören, ist das auf jeden Fall eine Enttäuschung - nicht nur von einem visuellen Standpunkt aus gesehen, sondern auch in puncto Gameplay, da die Framerate-Einbrüche die Reaktion der Controller-Eingaben während der Kämpfe bis zu einem gewissen Grad beeinflussen.

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Über den Autor:

Thomas Morgan

Thomas Morgan

Senior Staff Writer, Digital Foundry

32-bit era nostalgic and gadget enthusiast Tom has been writing for Eurogamer and Digital Foundry since 2011. His favourite games include Gitaroo Man, F-Zero GX and StarCraft 2.

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