Warren Spector: Sorgen über mögliche Entwicklungskosten in der nächsten Generation

Könnte es für Unternehmen schwierig machen, ihre Investitionen wieder reinzuholen.

Warren Spector macht sich ein wenig Sorgen über die möglichen Entwicklungskosten in der kommenden Konsolengeneration, die auf bis zu 200 Millionen Dollar steigen könnten, wenn "Pixar-ähnliche Grafik mit Interaktivität" erreicht wird.

"Ganz ehrlich? Die Hardware interessiert mich nicht so sehr", verrät Spector gegenüber Digital Spy. "Nintendo-Spiele gehören zu den besten Spielen der Welt und von einem eher grafischen Standpunkt aus gesehen kann die Wii nicht das leisten, was PS3 oder 360 können. Für mich geht es eher um das Design und weniger um die Technik. Das, was als nächstes kommt, verängstigt mich eher als dass es mich begeistert."

"Sobald wir eine Pixar-ähnliche Grafik mit Interaktivität in Echtzeit rendern können, kann ich mir vorstellen, dass es 200 Millionen Dollar kostet, ein Spiel zu entwickeln. Und plötzlich muss man sehr viele Spiele verkaufen, um überhaupt diese Kosten reinzuholen, daher bin ich ein wenig besorgt darüber, dass das jemand tun könnte."

"Irgendjemand wird... nun, es gibt bereits Leute, die 100 Millionen in Spiele investieren, also ist das gar nicht mehr verrückt. 200- oder 300-Millionen-Spiele machen mir jedoch ein wenig Angst. Es gibt nicht viele Unternehmen, die das Geld und den Mut haben, so viel zu investieren. Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll, aber was auch immer passiert, ich werde einfach Spiele machen, die auf der jeweiligen Plattform funktionieren. Ich mache mir keine allzu großen Gedanken über die Hardware."

"Es dauert bereits drei Jahre, um ein Spiel zu machen. Und wenn man plötzlich Assets oder Animationen von noch höherer Qualität erstellen muss, weiß ich nicht, wie wir das machen sollen. Wir werden es sicher herausfinden, aber derzeit bin ich damit zufrieden, wo wir gerade sind", sagt er.

Derzeit werkelt Spector an Disney Micky Epic: Die Macht der 2, das im Herbst für PC, Mac, PS3, Wii und Xbox 360 erscheinen soll.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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