Street Fighter X Tekken verkauft "nur" 1,4 Mio. Einheiten

Capcom macht Kannibalisierung im Genre dafür verantwortlich, dass der Prügler hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Laut Capcom bleiben die Verkaufszahlen von Street Fighter X Tekken hinter den Erwartungen zurück. Seit Ladenstart im März seien 1,4 Millionen Einheiten abgesetzt worden. Der Hersteller macht eine Kannibalisierung der Marktnische dafür verantwortlich.

Zu viele Beat 'em Ups seien in zu kurzer Folge herausgekommen:

"Wir glauben einer der Gründe ist die Kannibalisierung durch die große Zahl an Spielen in diesem Genre, die binnen eines kurzen Zeitraumes herausgekommen sind", so die Stellungnahme des Unternehmens.

Ein Schelm, wer da mit dem Finger zeigen mag, denn immerhin ist Capcom einer der fleißigsten Lieferanten dieser Spielegattung, wenngleich natürlich auch Namco mit seinem neuen Soul Calibur, Warner mit einem gewissen Splatter-Titel und die Blaz-Blue-Reihe natürlich auch ein Stückchen vom Fan-Kuchen abhaben wollen.

Andernorts sieht sich der Street-Fighter-Konzern in seinen Maßnahmen bestätigt. So wurden etwa die mit zwei Millionen ausgelieferten Einheiten recht guten Zahlen von Resident Evil: Raccoon City - 4/10 im Eurogamer.de-Test - gelobt.

"Dies demonstriert den Erfolg unserer Entscheidung, den neuen Ansatz zu versuchen, Allianzen mit Entwicklern in Übersee einzugehen."

Worin die Flaute für die Zusammenkunft der beiden "Großen" Prügler Street Fighter und Tekken tatsächlich begründet liegt, ist schwer zu beurteilen. Mit mangelnder Qualität des Titels hat es jedenfalls nichts zu tun, wie ihr auch unserem Test entnehmen könnt.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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