Crystal Dynamics: 'Lara hatte niemals wirklich eine Persönlichkeit"

Andere Charaktere in Tomb Raider helfen ihr dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Im neuen Tomb Raider treten laut Crystal Dynamics' Karl Stewart eine ganze Menge Charaktere auf, um durch die Gespräche mit ihnen Lara dabei zu helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Und das ist etwas, was man in früheren Teilen nicht hatte.

"Eines der wichtigsten Dinge, die wir von den Tomb-Raider-Spielen der Vergangenheit gelernt haben, ist, dass Lara niemals wirklich eine Persönlichkeit hatte. Sie war gewissermaßen eine Karikatur ihrer selbst", so Stewart im Gespräch mit Eurogamer.

"Man muss sich nur mal erfolgreiche Franchises anschauen, Lost wäre etwa ein tolles Beispiel dafür. Lost warf diese sieben, zehn, zwölf oder wie viele Leute es auch waren auf eine Insel und sie mussten miteinander interagieren. Als Resultat daraus erfuhr man mehr über sie."

"Man kennt ihre Persönlichkeiten. Bei diesen vielen Charakteren [im Tomb Raider] hat jeder seine eigenen Charakterzüge. Lara muss mit ihnen interagieren und daraus resultiert, dass sie mit jedem von ihnen auf unterschiedliche Art und Weise spricht. Und man fängt an, mehr über sie zu erfahren. Für uns ist das also eine großartige Möglichkeit, mehr von einem Charakter zu zeigen, der bislang stets eindimensional war."

Und um eine neue Grundlage für die Zukunft des Franchise zu schaffen, muss man Stewart zufolge auch eine Geschichte erzählen, die Lara in der ersten oder den ersten beiden Stunden auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

"Lara existiert nun schon seit 15 Jahren, sie ist eine Ikone und bei diesem Versuch einer Neuerfindung gibt es auch viel Zynismus. Um das wirklich gut hinzubekommen, muss man Vollgas geben und eine Chance ergreifen. Lassen wir sie in den ersten 90 Minuten zusammenbrechen, aber dann bauen wir sie wieder so auf, dass die Leute sich denken werden, 'nun habt ihr gerade den Grundstein dafür gelegt, wer sie bis ans Ende ihrer Tage sein wird.'"

Erscheinen wird das neue Tomb Raider im März 2013 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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