Jährliche Veröffentlichung der Reihe half beim kreativen Sprung in Assassin's Creed 3

Brotherhood und Revelations legten den Grundstein für den diesjährigen dritten Teil der Reihe.

Der große kreative Sprung nach vorne, den Ubisoft für Assassin's Creed 3 verspricht, wäre ohne eine jährliche Veröffentlichung der Reihe nicht möglich gewesen, sagt Ubisofts Creative Director Alex Hutchinson.

"Wir haben mehrere Teams, die nun [an der Serie] arbeiten. Wir haben mit diesem Spiel im Januar 2010 begonnen, gleichzeitig mit Brotherhood und vor Revelations", erklärt er gegenüber Eurogamer.

"Das Kernteam arbeitet bereits seit fast drei Jahren daran, was man heutzutage in der Industrie kaum noch sieht - es ist zu teuer, zu riskant. Also brauchen wir andere Projekte, um diese Art von Entwicklung zu unterstützen - diese großen Sprünge."

"Es ist schon witzig, wenn die Leute sagen, dass es darum geht, wie oft ein neuer Teil erscheint. Aber ich denke, dass es tatsächlich darum geht, wie gut sie sind", so Hutchinson weiter. "Wenn sie Breaking Bad jeden Tag zeigen würden, würde ich es mir anschauen. Ich bräuchte nichts anderes im TV. Ich denke, das Thema kommt üblicherweise immer dann zur Sprache, wenn die Leute von etwas, das wir getan haben, noch nicht gesättigt sind."

"Das Tolle an Assassin's ist auch, dass es wie eine neue Marke wirkt, wenn man es richtig macht. Es geht immer noch um die Navigation und den Kampf, aber es ist ein brandneuer Held, ein brandneues Setting und eine brandneue Geschichte. Es ist wirklich so nah an einer neuen Big-Budget-Marke zum Ende des Hardwarezyklus dran wie nur möglich."

Was die Zukunft anbelangt, hat man definitiv Pläne und Ideen.

"Ich denke, wir sind viel besser in der Zukunftsplanung für das Franchise geworden, also haben wir Ideen", erklärt er. "Aber wir wissen auch, dass die Spieler neue Charaktere und radikale Veränderungen lieben, daher tüfteln wir immer noch an einigen Dingen. Ich weiß es nicht. Ich denke, es wäre nett, irgendwann mal nicht so ausufernd zu sein und einfach mal sagen zu können, 'Connor ist ein Charakter. Er lebte in diesem großen, epischen Spiel. Es ist seine Geschichte'."

"Aber dann wiederum brauchte es 18 Monate für das Casting der Schauspieler und die Erstellung von 20 oder 30 Versionen des Outfits... einfach nur die Arbeit an all diesen Dingen, um es richtig hinzubekommen. Das ist also nicht etwas, was man schnell erledigt."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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