Preis der Wii U: Nintendo will nicht den gleichen Fehler wie beim 3DS machen

Strebt einen 'angemessenen' Preis für seine neue Konsole an und will wieder profitabel werden.

Ein offizieller Preis für Nintendos Wii U ist nach wie vor nicht bekannt, allerdings will man laut CEO Satoru Iwata in der Vergangenheit begangene Fehler nicht wiederholen.

"Wir werden nicht den gleichen Fehler wie beim 3DS machen, dessen Preis von den Kunden als relativ hoch betrachtet wurde", sagt er.

Einem japanischen Analysten zufolge liegt der Break-Even-Point der Wii U bei 30.000 Yen, was umgerechnet rund 300 Euro sind. Zuletzt hatte sich auch Analyst Michael Pachter dahingehend geäußert und angegeben, dass die Wii U unter 300 Dollar kosten müsse, um erfolgreich zu sein.

Und Preise schwirren derzeit schon einige durch das Internet. Amazon Deutschland bietet die Konsole aktuell etwa für 349 Euro an, vor rund einer Woche waren es noch 399 Euro. Zu diesen 349 Euro würde wiederum der Preis von ShopTo passen, der bei ca. 280 Pfund liegt.

Zuvor hatte auch Amazon UK die Wii U im Angebot, allerdings für 199 Pfund (ca. 245 Euro). Vorbestellungen wurden kurz darauf allerdings wieder storniert, da man von einem Fehler sprach.

Auf jeden Fall werde man den Kunden zum Launch ein "ansprechendes Produkt" bieten, wie Iwata betont. Aufgrund seines Tablet-artigen Controllers und den Social-Network-Funktion sei es mit keinem bisherigen System vergleichbar.

Was die finanzielle Situation des Unternehmens betrifft, rechnet Iwata damit, in diesem Jahr wieder Profite zu machen. Im letzten Geschäftsjahr verzeichnete Nintendo ein Minus von ca. 402 Millionen Euro, wofür man die 3DS-Preissenkung und gestiegene Wechselkurse verantwortlich machte.

Wii U - Software-Lineup-Trailer

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Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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