Activision hat bestätigt, dass man eine Vielzahl von Mitarbeitern bei dem im kanadischen Vancouver ansässigen Prototype-Entwicklerstudio Radical Entertainment entlassen hat.

Gleichzeitig soll das Team - oder was davon übrig ist - in Zukunft keinerlei eigene Spiele mehr für den Publisher entwickeln.

"Radical ist ein sehr fähiges Studio und war ein großartiger Partner für Activision", heißt es von einem Sprecher des Unternehmens. "Obwohl wir beträchtlich in die Marke Prototype investiert haben, konnten wir keine große kommerzielle Zielgruppe erreichen."

"Nach Prüfung einer ganzen Reihe von Optionen wurde entschieden, dass die Schließung von Radical Entertainment als kreatives Unternehmen die einzige Möglichkeit war."

Gänzlich geschlossen wird Radical nicht. Wie bereits gesagt, entwickelt man künftig keine eigenen Spiele mehr, die wenigen verbliebenen Mitarbeiter sollen aber unterstützend an anderen Projekten von Activision mitarbeiten.

"Wir haben uns mit dem Team getroffen und prüfen derzeit verschiedene Möglichkeiten für die Zukunft des Studios, darunter ein möglicher Verkauf", so der Sprecher weiter. "Wir würden es bevorzugen, das Team zusammenzuhalten, derzeit ist es allerdings zu früh, um mehr dazu sagen zu können."

Radicals Prototype 2 wurde im April für Xbox 360 und PlayStation 3 veröffentlicht. Via Facebook versicherte man, dass die PC-Version des Spiels wie geplant am 24. Juli erscheinen soll.

Mehr zum Spiel erfahrt ihr in unserem Prototype 2 Test.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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