Nintendo: "Können nicht auf ewig kostenlose Online-Angebote versprechen"

Sieht dennoch Abo-Modell nicht immer als optimal - "normale" Dienste sollen Gratis bleiben.

Offensichtlich beschäftigt das Thema Online Nintendo immer mehr. Nun hat der Hersteller zum Besten gegeben, dass es nicht auszuschließen sei, seine User für "tiefgründigere" Online-Erlebnisse irgendwann auch gesondert zur Kasse zu bitten. Für "normale" Dienste würden aber niemals Gebühren erhoben werden.

"Wir können nicht versprechen, dass Nintendo auf ewig Online-Dienste bieten wird, die ungeachtet der Tiefgründigkeit ihrer Erlebnisse kostenlos bleiben", so Präsident Satoru Iwata während eines Treffens mit Firmen-Teilhabern.

"Aber zumindest denken wir nicht darüber nach, Geld von unseren Verbrauchern für bequemen Zugang zu normalen Online-Diensten zu verlangen", schränkt er ein.

Die Gründe dafür sieht er in der Zielgruppe Nintendos:

"Wir haben ein breites Feld an Verbrauchern, von enthusiastischen Videospielern bis hin zu denen, die eher gelegentlich spielen und nicht immer an Games interessiert sind, sondern Spiele eher zu bestimmten Gelegenheiten genießen" - als Beispiele führt er hier den Weihnachtszeitraum an und die Sommerferien - "oder wenn sie ein öffentliches Thema wurden."

"Daher glauben wir daran, dass Dienste, die an den Erwerb bezahlter Mitgliedschaften gebunden sind, nicht immer die beste Wahl sind."

Nintendo wurde in der Vergangenheit wegen komplizierter oder schlicht unterentwickelter Online-Mechanismen kritisiert. Mit der Wii U will der Hersteller es besser machen und vor allem den Freundescodes von Wii und DS den Schrecken nehmen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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