Assassin's Creed: Ubisoft will Desmond irgendwann loswerden

'Ich denke, Desmond muss zu einem Ende kommen', sagt Creative Lead Hutchinson.

Nach Ansicht von Ubisofts Alex Hutchinson, Creative Lead von Assassin's Creed 3, muss sich die Serie von ihrer modernen Story rund um Desmond Miles entfernen.

"Dinge, die zu lange andauern, verlieren an Resonanz. Wir verlangen von den Leuten, dass sie sich an die Geschichten aus sieben Jahren erinnern. Das wäre so, als hätte man die Mittelstufe absolviert und steht nun davor, dass College abzuschließen. Und dann muss man sich an das erinnern, was man in der Mittelstufe getan hat", so Hutchinson im Gespräch mit Polygon.

"Ich denke, Desmond muss zu einem Ende kommen", fügt er hinzu. "Es ist eher so wie bei Twilight Zone. Es gibt immer einen Typen, der das Ganze einleitet. Und er ist in jeder Episode da, aber jedes Spiel bringt seine eigene Geschichte mit sich. Assassin's Creed 1 war Altairs Geschichte, auch mit Ezio haben wir abgeschlossen. Man kann sich einzeln mit diesen historischen Geschichten beschäftigen, ohne notwendigerweise Desmonds Story zu verstehen. Aber ja, letzten Endes müssen wir das zu einem Abschluss bringen."

Einen weiteren Vergleich zog er zu Star Trek: "Ich habe den Jungs bei den Spielen immer gesagt, sie sollen sich das so ähnlich wie Star Trek vorstellen. Jedes Spiel ist eine Staffel... jede große Zahl ein Subtitel. Wir verändern das Universum nicht, aber es verhält sich so ähnlich wie bei The Next Generation. Ja, es ist das Star-Trek-Universum und da gibt es bestimmte, unveränderbare Gesetze und diese grundlegende Stimmung, aber innerhalb dessen kann man tun und lassen was man möchte."

Zuvor hatte bereits Lead Writer Matt Turner angegeben, dass Desmond in Assassin's Creed 3 eine größere Rolle spielen wird: "Alles, was ich über Desmonds Handlung sagen kann ist, dass ihr mehr Desmond als jemals zuvor erleben werdet.", sagte er.

Und schon vor der Ankündigung von Assassin's Creed 3 deutete Alexandre Amacio, Creative Lead von Assassin's Creed: Revelations, ein Ende von Desmonds Geschichte im jüngsten Teil an.

"In Assassin's Creed haben wir mit dieser ganzen Ende-der-Welt-Geschichte im Dezember 2012 eine Zeitlinie eingeführt", verrät er im im Oktober im Gespräch mit Eurogamer. "Wir nähern uns schnell diesem Punkt und bei der Geschichte, die wir zu erzählen haben, müssen wir das offensichtlich tun, bevor wir ihn erreichen."

"Wir hatten so eine komplexe und starke Geschichte, dass wir unser Bestes versucht haben, die Spiele vor diesem Zeitpunkt zu veröffentlichen", sagt er. "Es wäre dumm von uns, sich mit einen halbwegs realistischen Spiel darauf zu konzentrieren und es erst dann abzuschließen, wenn dieser Tag im realen Leben schon vorbei ist."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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