God of War: Kratos soll sympathischer werden

Dennoch bleibt er skrupellos. Ein Wechsel zu einer anderen Mythologie würde unterdessen Zeit erfordern.

Kratos soll im kommenden God of War: Ascension etwas sympathischer für die Spieler werden, gleichzeitig aber auch dieser skrupellose Krieger bleiben.

Man werde eine "Seite von ihm sehen, die man ein wenig nachvollziehen kann", sagt Game Director Todd Papy im Gespräch mit Game Informer.

"Und das ist etwas, was ich so verständlich machen wollte", fügt er hinzu und gibt an, dass Kratos sich in God of War 3 in gewisser Weise wie ein "Arschloch" verhielt.

"Die ganze Idee hinter der Story geht mehr in Richtung, 'Wie mache ich den Verkauf meiner Seele an den Teufel ungeschehen?' Das ist im Wesentlichen die Frage, die wir mit dieser Geschichte beantworten."

"Wo macht Kratos ungefähr sechs bis zwölf Monate später weiter, nachdem er seine Frau und sein Kind getötet hat? Wie ist sein Geisteszustand? Es ist kein sehr angenehmer."

Außerdem sprach Papy über etwaige andere Mythologien für die Reihe. Für eine entsprechende Umsetzung würde man vor allem Zeit brauchen.

"Wenn wir jemals etwas machen, das sich einer anderen Mythologie oder etwas Ähnlichem widmet, braucht es Zeit. Schaut euch zum Beispiel The Last of Us an. Die Direktoren dieses Spiels arbeiteten nicht an Uncharted 3. Sie werkelten an The Last of Us und fingen vermutlich ziemlich zeitig an, nachdem sie Uncharted 2 fertigstellten."

"Um neue Marken zu erschaffen oder ein Franchise völlig zu überarbeiten, braucht man Zeit. Man sagt nicht einfach, 'Ihr habt ein komplettes Team, nun macht!', weil man dann Geld verbrennt und die Leute euch anschauen und fragen, 'Was zur Hölle macht ihr? Kommt schon, reimt euch etwas zusammen!' Man braucht diese Zeit, damit diese Ideen reifen und damit man es mit einer Minimalbesatzung ausarbeiten kann", sagt er.

Ob God of War also jemals in diese Richtung geht? "Ich weiß es ehrlich gesagt nicht", so Papy. "Nach diesem Spiel lassen wir die Arbeit idealerweise erst mal ein wenig ruhen und ich mache einen netten Urlaub [lacht], also müsste ich nicht darüber nachdenken. Letzten Endes wäre das etwas, was wir abwägen müssten. Kann God of War ohne Kratos existieren oder kann God of War innerhalb einer anderen Mythologie existieren? Das wäre etwas, worüber wir wirklich nachdenken müssten. Wir müssten das herauspicken, was die Essenz von God of War ausmacht. Wenn wir einen dieser Grundpfeiler herausnehmen, macht es das Spiel besser oder sollten wir das überhaupt tun?"

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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