The War Z: Es geht ums Überleben

Executive Producer spricht über das Gameplay des Titels, das sich nicht um klassische Aufgaben dreht.

Euer oberstes Ziel im jüngst angekündigten The War Z wird sein, zu überleben. Es geht nicht vornehmlich darum, Untote zu erledigen, Erfolge freizuschalten oder was auch immer, sondern eben darum, die Welt zu erforschen und euer Überleben zu sichern.

"Es liegt an euch, ob ihr die Gesellschaft wieder aufbauen oder sie zerstören wollt", sagt Executive Producer Sergey Titov im Gespräch mit der PC Gamer. "Wir setzen euch wirklich keine Hardcore-Ziele, die ihr erreichen müsst. Was die Steuerung und das Feeling anbelangt, ist es mehr ein Shooter. Der MMO-Aspekt umfasst die persistente Welt, die von anderen Spielern neben euch bevölkert wird."

"Es gibt keine Quests oder Missionen im traditionellen Sinne, wie man sie aus der Spieleindustrie kennt. Wir machen kein aufgabenbasiertes Spiel, sondern erschaffen eine Sandbox mit vielen Tools, die es den Spielern erlauben, ihre eigenen Erlebnisse zu erschaffen."

Titov zufolge hat man sich einfach eine Thematik ausgesucht, die das Team liebte. In dem Fall waren es eine Zombie-Apokalypse und das Survival-Genre. Anschließend begann man damit, sich zu überlegen, wie eine solche Welt aussehen würde, wie man mit ihr und anderen Spielern interagiert und wie die Wirtschaft funktioniert.

"Wenn man sich unser Feature-Set aus dieser Perspektive betrachtet, macht es mehr Sinn. Zum Beispiel haben wir diese 'safe settlements', die aber nicht wirklich hundertprozentig sicher sind. Sie wurden von Leuten gebaut, die überlebt haben und daran arbeiten, die Zivilisation wiederherzustellen. Also treffen sie Vorsichtsmaßnahmen, um sicherzustellen, dass ihre Häuser geschützt sind. Wenn ihr die Regeln befolgt, besteht keine Gefahr für euch, aber es ist kein Ort, an den ihr jederzeit gehen und erwarten könnt, zu 100 Prozent unbesiegbar zu sein", erklärt er.

"Das Gleiche gilt für die Währung. Wir haben einige Kommentare gelesen, wonach Goldmünzen nicht realistisch wären. Aber wenn ihr mal darüber nachdenkt, gibt es Gold schon seit einer Ewigkeit und bis vor kurzem war es der ultimative Maßstab für Wohlstand. Im Spiel sind die Wall Street und andere finanzielle Institutionen kollabiert, also haben wir Gold wieder als universelle Währung eingeführt."

"Es ist aber auch nicht die einzige Währung in dieser Welt und wir zwingen es den Spielern nicht auf. Nichts hält euch davon ab, Munition als Währung zu nutzen, wenn ihr mit anderen Leuten handelt." Und apropos Munition. Hier müsst ihr im Vergleich mit den meisten anderen Shootern ein wenig umdenken. Denn wenn ihr ein noch halb volles Magazin mit einem neuen austauscht, gehen die Kugeln im entfernten Magazin verloren. Ebenso muss man beim Schießen die Entfernung des Ziels und die sinkende Flugbahn der Kugeln berücksichtigen.

Erscheinen soll The War Z noch in diesem Jahr, allerdings ist das auch abhängig von den Tests. Die Closed Beta soll im Herbst starten, dafür anmelden könnt ihr euch hier.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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