Cyberpunk 2077: CD Projekt zieht Nutzung der Originalsprachen in Betracht

Um sie verstehen zu können, bräuchte man ein entsprechendes Implantat.

Update (04.03.2013): Entwickler CD Projekt zieht bei Cyberpunk 2077 in Betracht, die Dialoge aller NPCs in ihrer jeweiligen Originalsprache aufzunehmen. Um sie zu übersetzen, wäre dann ein Implantat erforderlich.

“Es wurde noch keine Entscheidung getroffen, aber wir denken über ein System nach, das mehr über die Spielwelt verrät“, so CD Projekts Sebastian Stepien gegenüber dubscore.pl (via Reddit). „Unsere Idee ist, alles in den Originalsprachen aufzunehmen. Wenn es im Spiel zum Beispiel Mexikaner gibt, würden diese mit Slang sprechen. Und alles würde von mexikanischen Darstellern gesprochen.“

“Der Spieler könnte dann ein Übersetzungs-Implantat ausprobieren. Und abhängig von dessen Level bekäme er dann eine bessere oder schlechtere Übersetzung.“

Damit könne man laut Stepien auch Probleme mit der Glaubwürdigkeit lösen. Man müsste keine polnischen Sprecher nehmen, die irgendwelche Slangs oder Dialekte imitieren. Gleichzeitig resultiert es aber natürlich auch in mehr Aufwand. Ob man es umsetzt, bleibt also vorerst abzuwarten. Interessant klingt es jedoch allemal.

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Originalmeldung: Auf der offiziellen Webseite hat CD Projekt Reds Community Manager Marcin Momot ein paar weitere Details zum Cyberpunk-Rollenspiel verraten.

Die Individualisierung des Charakters ist demnach eng mit der Story verknüpft und man orientiert sich auch am System der Pen-and-Paper-Version von Cyberpunk.

"Im Gegensatz zu einem üblichen Fantasy-Setting mit Magiern, Kriegern und Bogenschützen gehen wir in eine andere Richtung", schreibt er. "In Cyberpunk bringt jede Charakterrolle ein Set an speziellen Skills sich, die eure Stats in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Und dabei kommt auch die Herausforderung ins Spiel, denn wir wollen ein Spiel erschaffen, in dem die Individualisierung des Charakters eng mit der Story verknüpft ist."

"Auf Basis dessen glauben wir, ein Spiel mit vielen verschiedenen Entscheidungen hinsichtlich eurer Rolle erschaffen zu können. Und dadurch bekommt ihr eine sehr starke, mitreißende Story, wie das bei The Witcher der Fall war."

"Wir wollen den Spielern auf jeden Fall mehr Freiheiten bei der Individualisierung des Hauptcharakters bieten als bei Geralt in der Witcher-Reihe", verrät er. "Wir haben vor, euch die Wert, die Ausrüstung, Implantate und vieles mehr verändern zu lassen."

Neues Material hat man bislang leider nicht zu bieten, dafür sprach Momot aber noch ein wenig über die Schauplätze: "Die Geschichte von Cyberpunk spielt rund um die Welt, aber wir konzentrieren uns auf den charakteristischsten Schauplatz - Night City. Eines ist sicher: Wir wollen ein Spiel mit einer offenen, lebendigen Welt machen, die dem Original treu bleibt."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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Vielleicht hätte ich doch eine Rüstung tragen sollen.

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