Army of Two: The Devil's Cartel - Artikel

Ohne Aggro aber dafür mit reichlich Overkill. Nennen wir es die Michael-Bay-Ansicht.

Nach einer kurzen Präsentation auf der EA-Pressekonferenz am gestrigen Tag, konnte ich das neue Army of Two nun selbst anspielen. Die Demo begann ein klein wenig vor den Szenen aus dem Trailer und ließ mich im Koop in gewohnter Manier Terroristen mit Blei vollpumpen. Dabei konnte ich das neue Overkill-Feature selbst erleben und dessen Zerstörungskraft ausprobieren.

Bröckelt während der normalen Gefechte leicht der Putz von der Decke, mutiert Army of Two: The Devil's Cartel nach dem Einsatz des Overkills zu Stranglehold. Im Anschluss erinnert der hinterlassene Raum an die Eingangshalle aus Matrix. Hier kann die Frostbite-2-Engine ihre Muskeln spielen lassen.

Um den Overkill zu aktivieren, sammelt ihr zuvor gemeinsam mit eurem Partner Punkte durch erfolgreiche Abschüsse oder besonders gelungene Aktionen. Ein Spieler kann ohne die Zustimmung des Kollegen die Ballerorgie aktivieren. Ist dieser mit der Entscheidung einverstanden, verstärkt sich die Kraft eurer Schüsse und das Adrenalin hält länger an.

Visceral möchte nach eigener Aussage einige Fehler ausmerzen und einzelne Elemente wesentlich besser in die Geschichte sowie den Spielfluss integrieren. Bei den Aktion-Szenen merkt man deutlich die Herkunft des Dead-Space-Entwicklers, der euch hier ständig Nahtod-Erfahrungen aussetzt. Könnt ihr euren Kollegen nicht schnell genug vor dem Absturz retten oder den Piloten eines Helikopters erledigen, folgt der Bildschirmtod.

Weitere Neuerungen wollte Visceral zum jetzigen Zeitpunkt nicht genauer nennen. Man arbeite auf jeden Fall an einem verbesserten Multiplayer-Part, der einen neuen Modus spendiert bekommt. Ob es wie im Vorgänger auch moralische Entscheidungen oder spielerische Interaktionen zwischen den neuen Figuren geben wird, ist derzeit unklar. Auszuschließen sei dies allerdings nicht, betonte das Studio.

Army of Two: The Devil's Cartel erscheint im März 2013 für Xbox 360 und PlayStation 3.

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Björn Balg

Björn Balg

Redakteur

Freier Autor und wahrscheinlich der letzte Mensch ohne einen Facebook-Account. Liebt Trash und verbringt zu viel Zeit mit dem Ansehen von Katzenvideos.

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