Guild Wars 2: ArenaNet sperrt 3.000 Spieler wegen Ausnutzung eines Exploits

Entwickler macht ernst, gibt betroffenen Spielern diesmal allerdings noch eine letzte Chance.

ArenaNet macht ernst, wenn es um das Bannen von Exploitern geht. Das haben nun 3.000 Spieler am eigenen Leib erfahren, die über Nacht permanent gesperrt wurden.

Sie nutzten einen Exploit aus, durch den ein NPC-Verkäufer Waffen zu extrem niedrigen Preisen verkaufte. Die gesperrten Spieler deckten sich dementsprechend mit haufenweise dieser Waffen ein und zerlegten sie in ihre Einzelteile, um daraus Crafting-Materialien zu gewinnen.

Deswegen gleich ein permanenter Ban? Nun, nach Angaben von Lead Producer Chris Whiteside wussten die betroffenen Spieler definitiv, was sie da tun.

"Wir nehmen unsere Community und die Integrität des Spiels sehr ernst und möchten klarstellen, dass das absichtliche Ausnutzen von Exploits im Spiel inakzeptabel ist. Die gesperrten Spieler haben den entsprechenden Bug im Spiel absichtlich und wiederholt ausgenutzt."

"Das soll eine deutliche Message sein, dass eine Ausnutzung des Spiels auf diese Art und Weise nicht toleriert wird. Und wir glauben, dass diese Nachricht verstanden wurde."

Da dies aber der erste "weitreichende Exploit" sei und Leute "Fehler machen", erhalten die betroffenen Personen doch noch eine zweite Chance. Um die permanente Sperre in eine 72-Stunden-Sperre umzuwandeln, müssen die Spieler zustimmen, alle durch den Exploit erhaltenen Gegenstände und das daraus resultierende Geld zu löschen.

Außerdem hat man noch 500 Spieler wegen der Nutzung von Bots für 72 Stunden gesperrt.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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