Chris Roberts kehrt mit seiner Space Sim Star Citizen auf den PC-Markt zurück

Seit einem Jahr in Arbeit, Crowdfunding-Aktion für das Spiel gestartet.

Nachdem vor rund einem Monat bekannt wurde, dass Chris Roberts wieder in die Spieleindustrie zurückkommt, hat er heute nun den Vorhang gelüftet und mit Star Citizen seine Rückkehr zu den Space Sims und zum PC-Markt angekündigt.

Das Spiel entsteht derzeit bei Roberts' Entwicklerstudio Cloud Imperium Games in Los Angeles und ist bereits seit knapp einem Jahr in Arbeit. Star Citizen wird exklusiv für den PC erscheinen und verspricht eine "immersive und detaillierte virtuelle Welt, eine anspruchsvolle und epische Storyline sowie wilde, actionreiche Weltraumkämpfe". Einen ersten Eindruck davon bekommt ihr auf den Screenshots und im Trailer weiter unten.

"In den letzten Jahren haben Spieldesigner aufgehört, innovativ zu sein und die Grenzen dessen, was in diesem Genre möglich ist, zu verschieben", so Roberts. "Ich habe vor, diese Entwicklungsmentalität ins PC Gaming und besonders ins Space-Sim-Genre zurückzubringen."

"Es wird gerade viel Wirbel um Social und Mobile Games gemacht und ich glaube, dass sich PC-Spieler etwas missachtet fühlen. Aber der PC ist immer noch unglaublich gut dazu geeignet, eine Erfahrung zu präsentieren, die hinter keiner anderen Plattform da draußen zurückstehen muss, dazu gehören auch die Konsolen. Mit meinem Spiel möchte ich dafür sorgen, dass PC-Spieler aufstehen, wahrgenommen werden und sich über all die großartigen Erfahrungen freuen können, die ihr Computer bieten kann."

Zur weiteren Finanzierung des Projekts hat man auf der offiziellen Webseite eine Crowdfunding-Seite online gestellt, um die nötigen Geldmittel zur Fertigstellung aufzubringen.

"Unsere Absicht heute ist es", so Roberts, "unseren Fans die Möglichkeit zu geben, bereits früh in den Entwicklungsprozess einzusteigen. Vermutlich wird es noch zwei Jahre dauern, bis das vollständige Produkt bereit ist für den Release, aber frühe Unterstützer werden in einem Jahr schon eine Version des Spiels spielen können."

"Wir haben uns aus mehreren Gründen für diesen Ansatz entschieden", sagt Roberts. "Zum Einen nimmt dieser Weg den traditionellen Spielepublisher aus der Gleichung und erlaubt uns, die Millionen von Dollar, die Publisher üblicherweise für einen Triple-A Titel verwenden, direkt in die Entwicklung des Spiels zu stecken. Zweitens erreichen wir durch die Verwendung unseres eigenen Crowdfunding-Mechanismus auch unsere internationalen Fans, die in der Vergangenheit immer hingebungsvolle Anhänger meiner Spiele waren. Drittens bringt uns das viel näher an unsere Fans heran und erlaubt es uns, uns mehr auf die Community zu konzentrieren, mehr Updates für unsere Fans zu machen und direkt mit ihnen zu kommunizieren während wir das Spiel entwickeln."

Ein Abonnement wird nicht nötig sein, um sich später ins Universum von Star Citizen zu stürzen. Ein free-to-play-Titel wird es allerdings auch nicht. Ähnlich wie bei Guild Wars 2 müsst ihr lediglich einen einmaligen Kaufpreis zahlen und könnt dann das Universum kostenlos erforschen. Darüber hinaus wird es möglich sein, Gegenstände mit Ingame-Währung zu kaufen, um eure Schiffe und andere Dinge anzupassen.

Mehr zu Star Citizen erfahrt ihr am Freitagmorgen bei uns. Bis dahin: Trailer anschauen und Freudentränen vergießen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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