Auf Facebook fragen Chris Roberts und Roberts Space Industries die Fans, ob man Star Citizen auch auf Kickstarter bringen soll.

Aktuell läuft die Finanzierung über die eigene Webseite, womit man bereits über 817.000 Dollar von mehr als 8.800 Unterstützern zusammengetragen hat. Zum Start beziehungsweise kurz nach der Ankündigung hatte man dort jedoch mit technischen Problemen zu kämpfen, enden soll das Ganze in 24 Tagen.

"Die Meinung von euch allen als Community ist wichtig für uns und wir hören zu", heißt es in einem Beitrag auf der Facebook-Seite. "Bitte klickt auf 'like', wenn ihr Star Citizen gerne auf Kickstarter sehen würdet."

Aktuell haben das mehr als 670 Personen getan.

Via Crowdfunding will Roberts zwischen 2 und 4 Millionen Dollar zusammenbekommen und somit auch weitere Überzeugungsarbeit für seine privaten Investoren leisten. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 12 bis 14 Millionen Dollar geschätzt.

Darüber hinaus äußerte sich Roberts via Facebook zur Singleplayer-Komponente des Spiels, die er als "integralen Bestandteil" bezeichnet.

"Ich habe ein paar besorgte Kommentare auf Facebook gelesen, in denen es um die Frage ging, ob es ein Singleplayer-Spiel geben wird und ob das bei einem engen Budget das Erste wäre, was gestrichen wird", so Roberts.

"Ich möchte hier klar und deutlich sagen, dass Squadron 42 ein integraler Bestandteil von Star Citizen ist und dieses klassische Wing-Commander-Spielerlebnis bieten wird, das jeder liebte (allerdings ohne die FMVs!)."

"Die Reihenfolge der Entwicklung bedeutet tatsächlich, dass gar nicht die Chance besteht, dass Squadron 42 gestrichen wird, da die Features dafür und Dogfights mit mehreren Spielern die ersten Schritte der Entwicklung darstellen. Der Prototyp, den ich gezeigt habe, enthält bereits die meisten Funktionen, die ich für Squadron 42 benötige. Es braucht noch immer einiges an Feintuning bei den Dogfights und Assets, aber Squadron 42 ist nicht der schwierige Teil von Star Citizen."

"Der schwierige Teil ist, diese offene Welt zu erstellen, in die Squadron 42 hineinpasst", erklärt er. "Ich bin jedoch auch hier zuversichtlich, da ich eine solche offene Welt bereits zweimal erstellt und bereits vorab einige technische Designarbeiten erledigt habe, um das eine oder andere Problem zu umgehen, mit dem ich bei Freelancer zu kämpfen hatte."

"Also... ambitioniert? Ja. Machbar? Auf jeden Fall!"

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.