Dass Minecraft gerne mal zur Kreativität anspornt, ist bekannt. Und manchmal auch zu echten Mammutprojekten. Zum Beispiel die Nachbildung von Königsmund, der Hauptstadt der Sieben Königreiche aus George R. R. Martins Game of Thrones (Das Lied von Eis und Feuer).

Dieses Projekt beschäftigte insgesamt 100 Personen über vier Monate. Die Stadt besteht wiederum aus 3.000 handgefertigten Gebäuden, die auch im Inneren komplett ausgestattet sind.

Und wenn ihr das schon beeindruckend findet, solltet ihr bedenken, das Königsmund nur ein kleiner Teil des geplanten Projektes ist, das nicht weniger als die gesamte Nachbildung von Westeros in Minecraft umfasst.

Besagtes Projekt hört auf den Namen WesterosCraft: A Game of Blocks und begann im Dezember 2011. Dem entsprechenden Server kann man sich selbst anschließen, während die Bauprojekte im Forum vorher organisiert werden.

Abseits von Königsmund wurden bereits Orte wie Winterfell, Casterly Stein, die Eyrie, Pyke oder Harrenhal nachgebaut, selbst der große Wall im Norden und die schwarze Festung.

Die Map für WesterosCraft kommt übrigens auf eine Größe von rund 35 GB, ist aber derzeit nicht zum Download verfügbar. Später will man einzelne Städte oder Burgen anbieten.

Und die Nachbildung von Westeros soll auch nur der erste Schritt sein. Phase 2 klingt noch um einiges ambitionierter. Mit Mod-Tools will man daraus ein „gigantisches Open-World-RPG mit Quests und NPCs" machen, sagt man auf Reddit.

Weitere Videos zum Projekt findet ihr auf der WesterosCraft-Webseite.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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