BioShock Infinite sollte ursprünglich wieder in Rapture spielen

Je mehr man sich aber damit beschäftigte, desto weniger war man davon begeistert.

Auch BioShock Infinite sollte ursprünglich wieder im vertrauten Rapture spielen, das bereits als Schauplatz der ersten beiden Teile der Reihe diente.

Letzten Endes ist es ja bekanntermaßen die fliegende Stadt Columbia geworden, aber wie kam es zu diesem Wandel? Gegenüber GameSpot sprachen nun einige Teammitglieder genauer darüber.

„Als wir mit der Arbeit an BioShock Infinite anfingen, erkannten wir, dass die Leute BioShock 1 unter anderem mochten, weil das Spiel Themen ansprach, die in anderen Spielen nicht zur Sprache kamen. Ich glaube, sie waren der Ansicht, dass es - besonders für ein großes Massenmarkt-Spiel - ihre Intelligenz respektiert", sagt Ken Levine.

„Es sagte: 'Wisst ihr was? Wir glauben, ihr interessiert euch für mehr Dinge als ihr glaubt.' Oder zumindest fühlen wir uns gut dabei, es zu veröffentlichen, Drücken die Daumen und hoffen, dass ihr Leute da draußen uns auf dieser Reise begleitet."

„Wenn ihr mit den Leuten sprecht, die BioShock gespielt haben und sie fragt, was sie am Spiel mochten... es ist einfach dieses Gefühl, das die Welt versprüht, dass man sich an diesem Ort aufhält."

BioShock Infinite sollte das natürlich möglichst wieder gelingen und laut Design Director Bill Gardner hatte man erst vor, wieder nach Rapture zurückzukehren.

„Es war der offensichtliche Schauplatz", sagt er. „Man kann kein BioShock-Spiel ohne Rapture machen, es ist ein Teil seiner DNA. Je mehr wir aber anfingen, darüber zu sprechen, was passieren würde, was man tun würde, über die Quests und Settings, desto mehr dachten wir uns, 'Oh mein Gott, wenn uns das schon langweilt, was soll dann erst der Spieler denken?'"

„Wir erlaubten uns dann, über andere Settings zu sprechen. Und je mehr wir uns darin vertieften, desto mehr erkannten wir, dass es wirklich um dieses Gefühl geht, einen neuen Ort zu entdecken. Es war erschreckend, darüber zu sprechen, wie man Rapture los wird, aber gleichzeitig auch befreiend."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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