Vita: Verkaufszahlen steigen nach der Preissenkung in Japan

Aber die große Frage ist: Wird es in Zukunft auch so bleiben?

Update (08.03.2013): Nach der Preissenkung von Sonys PlayStation Vita in Japan liegen nun erste konkrete Zahlen zu den daraus resultierenden Absätzen vor.

Nach Angaben von Media Create (via NeoGAF) wurden in der letzten Woche 62.543 Exemplare des Handhelds verkauft, was schon mal einer deutlichen Steigerung gegenüber den 11.456 in der Woche davor entspricht. Den 3DS konnte man damit jedoch nicht überbieten. Nintendos Handheld wanderte 77.439 Mal über die Ladentheke.

Ob die Preissenkung auch langfristig Erfolg hat und wie sehr die Zahlen in den kommenden Wochen womöglich wieder einbrechen, bleibt vorerst abzuwarten.

Originalmeldung: Im Kampf gegen die durchschnittlichen Verkaufszahlen der PlayStation Vita setzt Sony ab sofort auf eine Preissenkung in Japan.

Dort kann man den Handheld nun zum Preis von 19.980 Yen (ca. 160 Euro) kaufen. Zuvor kostete das WiFi-Modell dort 24.980 Yen (ca. 200 Euro). Der neue Preis gilt übrigens sowohl für die WiFi- als auch für die 3G-Variante.

Als zusätzlichen Bonus bekommen japanische Vita-Besitzer eine Woche lang kostenlosen Zugang zu PlayStation Plus. Weiterhin hat meine „Ice Silver"-Variante der Vita angekündigt.

Letzten Endes bleibt die Vita zwar immer noch teurer als Nintendos 3DS XL (18.900 Yen), der preisliche Abstand ist aber deutlich geringer geworden.

Ob das in Zukunft auch bei den Verkaufszahlen der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Die Vita lag bisher meist zwischen 10.000 und 15.000 verkauften Einheiten pro Woche, der 3DS kam auf rund 70.000 Stück.

Dass man sich den Preis der Vita anschauen würde, ließ Sony bereits in der vergangenen Woche durchblicken, als man darüber sprach attraktivere Software für die Vita anbieten zu wollen.

„Das sind die Basics. Zu den anderen Dingen gehören das Marketing, der Preis des Produkts und so weiter. Ich kann nicht genau über die Preisgestaltung der Plattform sprechen, aber wir schauen uns diese Dinge an, um unsere Profitabilität im Mobile-Handheld-Gaming-Geschäft zu verbessern", sagte man.

Ob Sony in Europa nachzieht, ist derzeit noch unklar. Von Sony UK hieß es dazu gegenüber Eurogamer: „Die heute angekündigte Preissenkung gilt nur für die japanische Region. Hinsichtlich des Preises in unserer Region haben wir derzeit nichts anzukündigen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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