Bungies Joe Staten erklärt, was Destiny besser macht als Halo

Besserer Koop-Modus, mehr Entscheidungen, interessante Feinde.

Mit Destiny will Entwickler Bungie einiges besser machen als bei Halo-Reihe, insbesondere in bestimmten Bereichen wie dem Koop-Modus.

„Ihr seid gleichermaßen der Star der Zwischensequenzen wie auch der Star eurer eigenen heroischen Geschichte", erklärt Bungies Design Director Joe Staten im Gespräch mit IGN.

„Wenn ihr also im Koop spielt, werden wir nicht den gleichen Mist machen wie in den alten Halo-Spielen. Habt ihr dort Koop gespielt, wart ihr nicht zu sehen... Ihr habt nicht die Hauptrolle gespielt."

„Dieser Welt eine Vergangenheit zu geben, war extrem wichtig. Man musste etwas haben, wofür man kämpft - eine Zivilisation, die nahezu ausgestorben ist und versucht sich zu erholen."

„Aber es geht auch um Entscheidungen des Spielers. Und nicht nur um die Entscheidungen, wie man sie aus einem Halo-Spiel kennt, etwa wie man eine Situation anpackt oder welche Ausrüstung man mitnimmt. Welchen Charakter möchte ich in dieser Welt spielen? Will ich einen Mann oder eine Frau spielen? Diese Entscheidung haben wir in den Halo-Spielen niemandem ermöglicht [abseits des Multiplayers]", so Staten.

Davon abgesehen soll sich die Welt auch langfristig weiterentwickeln: „Bei allem in Destiny besteht das Ziel darin, die Welt zu erweitern." Hier will man versuchen, den richtigen Rhythmus dafür zu finden.

Insgesamt hat man auch vier verschiedene feindliche Rassen anzubieten, jeweils mit unterschiedlichen Gegnertypen. Dabei möchte man für ausreichend Abwechslung sorgen und ihr Verhalten möglichst individuell gestalten, damit man nicht das Gefühl bekommt, gegen die gleichen Gegner mit anderem Aussehen zu kämpfen.

„Es sind deutlich mehr Charaktere als in den Halo-Spielen. Viele unserer Systeme wurden von Grund auf neu entwickelt, dazu zählen auch die KI und die Art und Weise, wie das Verhalten der Charaktere geskriptet wird. Unser Ziel besteht auf jeden Fall darin, den Leuten ein möglichst abwechslungsreiches Kampferlebnis zu bieten. Hoffentlich sind wir in der Lage, das hinzubekommen."

Anzeige

Zu den Kommentaren springen (2)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Sniper Ghost Warrior Contracts lockt im November nach Sibirien

Streicht die Open-World des überforderten Vorgängers.

Doom-Mod schickt euch mit der Schrotflinte durchs Mario-Land

The Golden Souls 3 sollte man gesehen haben!

Nach Kritik: Epic entfernt überteuertes, recyceltes Haustier aus dem Store

Nachdem Fortnite-Fans erbost über das lieblos zweitverwertete Battle-Pass-Item waren

THQ Nordic bringt TimeSplitters zurück und bringt Bewegung in die Entwicklung von Dead Island 2

Homefront-2-Entwickler macht nun das Zombiespiel! Weitere Studio-Käufe durch THQ!

Weitere Themen

Metro Exodus: Komplettlösung mit Tipps und Tricks

Metro-Exodus-Komplettlösung: So übersteht ihr selbst das Ende der Welt.

EmpfehlenswertRage 2: Test - Shotgun, the Game

Id Software hat das, was jeder Shooter braucht

Fortnite Fortbytes: Übersicht aller Fundorte

Ein neues Feature für Sammler: Wie ihr die 100 Computerchips finden und freischalten könnt.

The Division 2: Schnell leveln - So erreicht ihr Stufe 30 in kurzer Zeit

Mit diesen Tricks bekommt ihr mehr Erfahrungspunkte und erreicht schneller die Maximalstufe.

Kommentare (2)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading