GRID 2: Codemasters über den Multiplayer, Next-Gen und die Kameraperspektive

Die Rennspiel-Fortsetzung bringt eine ganze Reihe Multiplayer-Features mit sich.

Codemasters hat eine ganze Reihe Details zum Multiplayer-Modus von GRID 2 verraten - außerdem hält man an der Entscheidung fest, keine Cockpit-Perspektive anzubieten.

Ihr habt etwa die Möglichkeit, in Online-Rennen anzutreten oder im Zwei-Spieler-Splitscreen-Modus. Online rasen bis zu zwölf Spieler um den Sieg, ebenso gibt es Playlists und ihr könnt eure Autos mit Upgrades aufrüsten. Der Editor soll mehr als sechs Milliarden verschiedene Kombinationen ermöglichen.

Intelligent soll sich unterdessen das Matchmaking-System verhalten. Sofern ein Spieler eher mit anderen auf Tuchfühlung geht, wird er auch mit Konkurrenten zusammengebracht, die sich ähnlich verhalten. Wer hingegen sauber und ruhig fährt, soll mit Gleichgesinnten auf die Strecke geschickt werden.

Zu den Spielmodi zählen Rennen, Ausdauer, Drift, Touge, Checkpoint, Face Off und Time Attack. Ebenso sind weltweite Herausforderungs-Events geplant.

Wenig überraschend integriert man auch RaceNet ins Spiel. Hier werden Statistiken zu Rennen, Gegnern und Belohnungen gesammelt und außerdem sollen euch neue Ziele, Gegner und weitere Belohnungen präsentiert werden. Weiterhin gibt es Leaderboards und ihr könnt dann über euren PC, Tablets oder Handys auf das RaceNet zugreifen.

Wer auf der Suche nach immer neuen Mitspielern und Herausforderungen ist, sollte sich das Rivalen-System anschauen, das laut Codemasters drei verschiedene Arten von Rivalen mit sich bringt:

  • Wöchentlicher Rivale: RaceNet sucht automatisch einen wöchentlichen Rivalen als Gegner, abhängig von den Fähigkeiten und der Aktivität im Spiel, um eine angemessene Herausforderung sicherzustellen.
  • Sozialer Rivale: Spieler können soziale Rivalen aus ihren Freunden oder Kontrahenten aussuchen.
  • Individueller Rivale: Spieler können sich für einen individuellen Rivalen entscheiden, basierend auf Parametern wie Art des Events oder geografischer Standort.

Indem ihr in der „weltweiten Herausforderung" gegen andere Spieler beziehungsweise Rivalen antretet, verdient ihr euch Erfahrungspunkte, Ingame-Geld und RaceNet-Follower - auch dann, wenn sie offline sind. Diese wöchentlichen Herausforderungen bestehen aus bis zu neun Modi und Locations, die zufällig ausgewählt werden. Die Fortschritte kann man via RaceNet verfolgen.

Die eben schon angesprochenen Follower bekommt ihr durch erfolgreich absolvierte Herausforderungen, weitere Online-Events oder Community-Herausforderungen. Im RaceNet schaltet ihr obendrein Rivalen-Karten frei und verdient euch so Follower-Achievements. Ebenso will man die Spieler mit der höchsten Zahl an Followern würdigen, allerdings können euch Rivan auch Follower stehlen - und ihr ihnen.

Damit ihr die spektakulärsten Momente aus dem Spiel festhalten könnt, bietet man euch die Möglichkeit an, Videos auf YouTube oder ins RaceNet hochzuladen, die ihr dann wiederum via Facebook oder Twitter teilen könnt.

Die Szenen aus dem obigen Video stammen übrigens aus der Xbox-360-Version.

„Offensichtlich steht auf dem PC mehr Leistung zur Verfügung als auf anderen System, aber wir stellen auch sicher, dass die Konsolen-Spieler nicht zu kurz kommen", erklärt Codemasters' Senior Game Designer Ross Gowing gegenüber Eurogamer. „Ich spiele das 360-Spiel und es sieht fantastisch aus. Ich denke, die Leute werden beim Spielen der Konsolen-Version überhaupt nicht das Gefühl haben, dass sie irgendwie zu kurz kommen."

Eine Next-Gen-Version von GRID 2 ist derzeit wohl nicht geplant. Zumindest wollte man dahingehend nichts bestätigen: „Das hier ist für die aktuelle Generation. Und alles konzentriert sich darauf", so Gowing.

„Sobald wir die neuen Plattformen vollständig verstehen, werden wir darüber nachdenken, was am besten für GRID ist. Natürlich gibt es Gespräche darüber, was wir tun könnten, wenn wir wissen, womit wir arbeiten können. Unsere Techniker prüfen, was machbar ist - und Leute, die weit über mir stehen, überlegen sich die bestmögliche Strategie."

Auch zur nicht vorhandenen Cockpit-Perspektive äußerte man sich. Deren Fehlen hatte im Internet einiges an Kritik hervorgerufen.

„Das Internet ist immer witzig", sagt Gowing. „Es gibt immer eine kleine Zahl an Stimmen, die Dinge will, die man nicht hat. Wir hören immer zu, wenn die Fans sich äußern. Wir haben ein komplettes Community-Team, das das im Auge behält - und wir wissen, dass wir das Spiel machen müssen, das unsere Fans wollen."

„Gleichzeitig sind wir aber such sehr von den Entscheidungen überzeugt, die wir treffen. Wir sprechen hier über die Cockpit-Kamera, aber wir halten an dieser Entscheidung fest und haben sie aus den richtigen Gründen getroffen. Wir sind glücklich damit, es dabei zu belassen."

GRID 2 - Trailer

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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