Berichten zufolge wird Electronic Arts sein EA-Partners-Label schließen, mit dem man Spiele von externen Entwicklerstudios vertrieben hat.

Dies berichtet zumindest die Game Informer unter Berufung auf mehrere anonyme Quellen.

Über das EA-Partners-Label wurden unter anderem Spiele wie The Orange Box, Portal 2, Left 4 Dead, Crysis, Rock Band, Brütal Legend, APB, Bulletstorm, Syndicate, Shadows of the Damned oder Hellgate: London veröffentlicht.

Zuletzt zählten dazu auch Spiele wie Kingdoms of Amalur: Reckoning, dessen Entwicklerstudio schließen musste, nachdem das Action-Rollenspiel die Erwartungen nicht erfüllte. Funcoms MMO The Secret World startete ebenfalls schwach und auch Crysis 3 soll hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein.

Es scheint, als findet bei EA nach dem Rücktritt von CEO John Riccitiello und wiederholten Verlusten ein Umbruch statt.

Um Insomniacs Fuse, das demnächst erscheint, und Respawn Entertainments kommenden muss man sich allerdings keine Sorgen machen. Das Ganze soll keinen Einfluss auf beide Titel haben.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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