Update 2 (05.06.2013): Eine Wii-U-Version von PES 2014 ist ebenfalls nicht geplant.

Wie Community Adam Bhatti erneut auf Twitter verriet, gebe es dafür einfach "keine Nachfrage."

Das bedeutet also, dass die Wii U, nachdem nun weder FIFA 14 noch PES 2014 für die Konsole erscheinen, in diesem Jahr kein Fußballspiel bekommt.

Update (04.06.2013): Community Manager Adam Bhatti hat via Twitter bestätigt, dass PES 2014 nicht für PlayStation 4, Xbox One, PlayStation Vita und den Nintendo 3DS erscheinen wird.

Warum keine Next-Gen-Versionen? Laut Bhatti wolle man den Spielern hier mehr als nur eine bessere Grafik bieten. Außerdem würden die wichtigen PES-Märkte in Lateinamerika und Asien langsamer zur nächsten Generation wechseln, weswegen man ein PES zum Start der Generation wohl nicht für nötig erachtet.

Die PlayStation Vita habe unterdessen keine ausreichend große installierte Basis, während sich die 3DS-Version des Vorgängers schlecht verkaufte. Deswegen lässt man es gleich bleiben.

Originalmeldung: Konami hat heute erste Details zu PES 2014 genannt, das noch in diesem Jahr erscheinen wird.

In der Pressemitteilung spricht man derzeit aber lediglich von PlayStation 3, Xbox 360, PC und PlayStation Portable als Plattformen.

Wie bereits seit längerem bekannt ist, basiert PES 2014 auf der Fox-Engine von Kojima-Productions und das Ziel der Entwickler bestand darin, jeden Bestandteil von PES 2014 zu überarbeiten, um einen „neuen Standard für Fußball-Titel" zu schaffen.Unter anderem verspricht man eine „deutlich verbesserte" Grafik und flüssigere Animationen.

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Der Publisher nennt in seiner Pressemitteilung sechs Bereiche, auf denen PES 2014 aufbaut, und hat diese ausführlich beschrieben. Anbei der Original-Wortlaut:

TrueBall Tech: Erstmals in einer Fußball-Simulation zentriert sich in PES 2014 alles um den Ball: wie dieser sich bewegt, und wie die Spieler mit ihm umgehen. Denn Ballannahme und Kontrolle des runden Leders sind das, was einige Spieler von anderen unterscheidet. Die Fähigkeit, einen Pass nicht nur lesen zu können, sondern auch einen Schritt weiter zu sein und zu wissen, was nötig ist, um wichtige Meter vor dem eingreifenden Verteidiger gut zu machen. TrueBall Tech erlaubt es dem Spieler, die Kugel nach einem Pass unter Verwendung des Analog-Sticks abzuschirmen oder vorzulegen: Die detaillierte „Barycenter"-Physik bestimmt die Gewichtsverlagerung des Spielers sowie die Höhe und Geschwindigkeit des Passes - der Körper des Spielers verlagert sich automatisch, um den Ball zu erreichen.

Während bisherige Fußball-Titel dem User hier nur eine beschränkte Anzahl an Möglichkeiten boten, hat der Spieler nun die volle Kontrolle darüber, wie sein Körper bei der Annahme des Passes angewinkelt ist. TrueBall Tech bedeutet, dass der Körper gezielt mit Brust oder Bauch gegen einen Opponenten eingesetzt, in die Höhe geschraubt oder einem Teamkollegen entgegengestreckt werden kann. Zudem ist die Kontrolle bei engen Dribblings im neuen Teil sehr viel individueller gestaltet.

Die PES Serie hat den Ball schon immer als eigenständige Einheit behandelt und erlaubte dem Spieler damit eine enorme Freiheit bei Pässen in den offenen Raum, Kontervorstößen oder beim Spielen kurzer Ballstafetten um Raum zu gewinnen. TrueBall Tech fügt dem Geschehen auf dem Platz nun noch mehr Freiheit hinzu: Die Bewegungen der Spieler wurden an die des Balls angepasst - nicht (im Gegensatz zu allen anderen Fußball-Titeln) die Bewegungen des Balls an die der Spieler. Diese müssen den sich frei bewegenden Ball nun wirklich kontrollieren, seine Geschwindigkeit nutzen oder seine Bewegung verändern, um die Nahkontrolle in PES 2014 zu beherrschen.

Resultat ist ein Spiel, das in einem mehrere Meter fassenden Umkreis des Spielers eine vollständige, zweifüßige 360-Grad-Kontrolle bietet. Zusätzlich zu der Möglichkeit, den Ball mit geschickten Bewegungen zu lenken, gibt es die Option, diesen vor gegnerischen Spielern abzuschirmen, Gegner mit einzelnen Fußbewegungen zu täuschen sowie weitere, intuitive Möglichkeiten, diese Nahkontrolle zu nutzen.

Motion Animation Stability System (M.A.S.S.): Die körperliche Auseinandersetzung zwischen Spielern ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Matches. Die neue M.A.S.S. Komponente simuliert den Körperkontakt zwischen verschiedenen Spielern mit Hilfe maßgeschneiderter Animationen. Bislang waren dafür voreingestellte Animationen üblich, die unter bestimmten Umständen auftraten. M.A.S.S. dagegen reagiert ohne Verzögerung auf jede Situation. So ist die Reaktion eines gefoulten Spielers vollständig davon abhängig, wie stark und aus welcher Richtung dieser attackiert wurde. Unter Berücksichtigung von Faktoren wie Größe und Stärke stolpern Spieler, fangen sich gegebenenfalls aber auch gleich wieder, rempeln Gegner an, um diese vom Ball zu trennen, und nutzen ihre Statur, um andere Spieler abzublocken.

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Im Bestreben, ein Höchstmaß an Realismus zu erzielen, wurde auch das Tackling in PES 2014 zu einem noch wichtigeren Bestandteil. Zusammenstöße der Spieler nutzen gleichfalls die TrueBall Physik, um sicherzustellen, dass der Ball sich wie im echten Fußball verhält. Wenn Spieler um das runde Leder kämpfen, ist der Verlauf dieser Auseinandersetzung entsprechend ungewiss: Entweder springt der Ball davon oder er fällt dem glücklichen Sieger schussbereit vor den Fuß.

Die Integration von M.A.S.S. ermöglicht auch neue Fortschritte in Mann-gegen-Mann-Situationen. Individuelle Auseinandersetzungen zwischen Schlüsselspielern können das Endergebnis entscheidend beeinflussen. Deshalb wurde in PES 2014 besonders Wert auf derlei Zweikämpfe gelegt. Verteidiger gehen einen Angreifer nun mit noch mehr Druck an: Sie kämpfen um den Ballbesitz, stehen zurück, um Pass-Möglichkeiten zu verhindern, oder greifen unmittelbar an. Im Gegenzug stehen Angreifer nun vor der Entscheidung, ob sie einen Verteidiger zu überrennen versuchen ohne den Ball zu verlieren, ob sie tricksen, um einen Vorteil zu erlangen, passen, dribbeln oder schießen, wenn der Raum dies erlaubt. Das Ergebnis sind unglaublich offene Spiele, in denen die Merkmale und Fähigkeiten der Spieler und ihre Zweikämpfe entscheidend sind für den Verlauf des Spiels.

Heart: Die Definition dessen, was Fußball so fesselnd macht, ist schwierig. Es ist nichts Technisches, sondern vielmehr etwas Emotionales. Ein Auswärtsspiel etwa kann schwierig sein, wenn die Unterstützung durch die eigenen Fans fehlt - der sprichwörtliche „zwölfte Mann", der die die Mannschaft durch Gesänge und Sprechchöre nach vorne peitscht. Das „Herz" von PES 2014 zielt darauf ab, die Auswirkungen dieser Team-Unterstützung wiederzugeben - sowohl für einzelne Spieler als auch für die ganze Mannschaft.

Jeder Akteur innerhalb des Spiels besitzt ergänzend zu seinen spielerischen Fähigkeiten auch mentale Attribute und wird davon entsprechend beeinflusst, falls er ein schwaches Spiel hat. Wenn nun ein einzelner Kicker schlecht spielt, können sich seine Team-Kollegen um ihn scharen und ihn unterstützen. Zugleich kann ein einziger, brillanter Moment eines Spielers einen geradezu euphorisierenden Effekt auf alle seine Mannschaftskollegen haben. Eine lebendige Stadionkulisse zeigt sich anhand der überschwänglichen Stimmung der Fans, und komplett neue Soundeffekte vereinen sich mit einem einzigartigen KI-System zu einer fast schon greifbaren Spiel-Atmosphäre.

PES ID: PES 2013 führte mit seinem Player ID System einen neuen Grad an Realismus ein. Erstmals konnten die User einen Spieler anhand seines sorgsam nachgebildeten Spiel- und Bewegungsstils wiedererkennen. Die Art, wie sich ein Spieler bewegte und den Ball verteilte, war identisch mit der seines realen Abbilds. PES 2013 enthielt 50 Spieler, die nach diesem System gestaltet waren. Für PES 2014 wird diese Anzahl nun erheblich erweitert: Doppelt so viele Fußball-Stars werden über individuelle Animationen und KI verfügen.

Team Play: Über das innovative Combination Play in PES 2014 können die User in wichtigen Bereichen eine Vielzahl unterschiedlicher Taktiken festlegen und dabei drei oder mehr Spieler einbinden. Diese Spieler unternehmen höchst unterschiedliche Läufe ohne den Ball, um Lücken in der gegnerischen Verteidigung oder im Mittelfeld auszunutzen. Dabei schlagen sie geschickt Flanken, laufen unberechenbare Wege oder schneiden Mitspieler, um sich anzubieten. Diese Bewegungsabläufe können für bestimmte Bereiche des Spielfelds voreingestellt werden: User nutzen damit vorab bekannte Schwächen der gegnerischen Defensive gezielt aus.

The Core: Um die wesentlichen Eigenschaften von Fußball im Spiel zu berücksichtigen hat PES Productions über viele Jahre kontinuierlich Rücksprache mit PES- und Fußball-Fans gehalten. So ist es nun möglich, eine Vielzahl weiterer Verbesserungen zu integrieren.

Zu den veröffentlichten Screenshots hat Creative Producer Kei Masuda folgendes zu sagen: „Alle Bilder, die wir veröffentlichen, sind In-Game- Grafiken und stammen von den bereits heute verfügbaren Plattformen. Entwicklungstechnisch haben wir ca. 70% fertig gestellt. Wir zeigen den Fans keinen Marketing-Traum, sondern wollen ihnen ein echtes Gefühl für das aktuelle Produkt vermitteln, das sie dann auf dem System ihrer Wahl spielen werden. Unsere neue Engine ist bestens angepasst an die aktuelle, den Markt dominierende Hardware-Generation und zugleich vollständig skalierbar im Hinblick auf kommende Versionen."

In puncto Grafik verspricht man viele Details, vom Gewebe der Trikots bis hin zu Gesichtszügen der Spieler. Selbst die Eingänge zu den Spielerkatakomben sollen dem jeweiligen Original entsprechen. Neben lebhaften Zuschauermassen will man außerdem noch durch neue Lightmapping-Effekte einen natürlicheren Look schaffen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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