#PS4NoDRM-Kampagne beeinflusste Sony in seiner Entscheidung gegen DRM

Ein weiterer Sieg für soziale Netzwerke?

Die Ende Mai gestartete Twitter-Kampage, mittels des Hashtags #PS4NoDRM die darauf abzielte, Sony-Verantwortliche dazu zu bewegen, von DRM-Maßnahmen abzusehen, wie Microsoft sie in der Xbox One nutzt, traf offenbar nicht auf taube Ohren.

Sonys Adam Boyes, seines Zeichens Head of Publisher and Developer Relations, bestätigte dies auf Twitter (via The Sixth Axis).

"Danke an @ForYourPeteDodd, für die Hilfe, die Message der Gamer durch alle Etagen von PlayStation hörbar zu machen", richtete sich Boyes an den Initiator der Kampagne, die im NeoGAF ihren Anfang nahm.

Das Thema sei viel diskutiert worden, letzten Endes habe aber der Aufschrei der Fans "die Nadel entscheidend zum Ausschlag" gebracht, auf Gebrauchthandel und Spieletausch unterbindende Maßnahmen zu verzichten.

Dies deckt sich mit Aussagen von vor zwei Wochen, dass Sony ebenfalls ein vergleichbares DRM-System in Betracht zog.

Vor allem die Unmittelbarkeit, mit der man anscheinend reagierte - wenn es denn so war - beeindruckt. Sollte der Einfluss tatsächlich so messbar gewesen sein, könnte dies wohl ein Präzedenzfall werden. Natürlich nur, wenn derartige Anstrengungen auch auf Leute treffen, die gewillt sind, zuzuhören. Habt auch ihr an der Twitter-Lawine teilgenommen?

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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