EAs Söderlund: Battlefield 3 fühlte sich etwas zu sehr nach Call of Duty an

Nach der Kritik am BF3-Singleplayer will man sich bessern.

Dass Battlefield 3 für EA ein Erfolg war, steht außer Frage. Aber nichtsdestotrotz hat man sich vielleicht etwas zu sehr an der Konkurrenz orientiert, gibt EA-Games-Chef Patrick Söderlund zu.

„Obwohl Battlefield 3 für uns vielleicht ein gigantischer Erfolg war, würde ich sagen, dass wir uns vielleicht etwas zu sehr an unserem Konkurrenten orientiert haben", so Söderland gegenüber GamesIndustry.

„Und dafür wurden wir kritisiert, besonders in puncto Singleplayer. Aber dann fingen wir mit Battlefield 4 an und sagten uns, dass wir ein Spiel machen werden, das wir für uns und die Kunden als richtig erachten. Man kann nicht einfach nur arrogant sein, sondern muss auch ein wenig paranoid bleiben und sich anschauen, was die anderen machen. Der Schlüssel ist aber, dass man dennoch sich selbst treu bleibt."

Weiterhin sprach er über den Wechsel zur nächsten Generation, bei dem mehr von den Entwicklern verlangt werde als beim letzten Mal.

„Die Kunden und die Presse sagen uns, dass sie etwas Anderes wollen. Beim letzten Mal hatten wir dieses Problem nicht wirklich", sagt er.

„Wenn man an den Wechsel von der PS2- zur PS3-Ära zurückdenkt, drehte sich alles um High-Def-Gaming. Ihr könnt all das nun in HD genießen. Sie waren zufrieden damit, die gleichen Spiele wie auf der PS2 spielen zu können, weil es einfach so viel besser aussah. Das funktioniert aber nicht mehr. Die Spiele auf PS3 und 360 sehen immer noch okay aus. Ich denke, es geht um Dinge abseits der Grafik, die den Unterschied ausmachen werden."

Söderlund zufolge wollen Spieler „eine tiefgründige, fesselnde Singleplayer-Kampagne" und einen „Multiplayer mit sieben bis acht Spielmodi", eine „große Zahl verschiedener Locations" und „eine Art Service, mit dem das Spiel nach dem Launch unterstützt wird und mit dem man dem Spiel mehr Wert hinzufügt anstatt die Kunden abzuzocken."

„Die Leute suchen sich vielleicht ein oder zwei Spiele aus und bleiben bei diesen. Sie wollen dieses Spielerlebnis für eine lange Zeit genießen. Wir als Spieleentwickler müssen also sicherstellen, dass wir ihre Wünsche erfüllen, um weiterhin der Zeit voraus zu sein."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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