Mirror's Edge wird kein Shooter, aber ein Open-World-Titel, der sich deutlich vom Original unterscheidet

Und diesmal ist Faith nicht immer nur auf der Flucht.

Die gute Nachricht ist: EA macht aus dem nächsten Mirror's Edge keinen Shooter. Aber nichtsdestotrotz soll sich das Spielerlebnis deutlich vom Original unterscheiden. Schon die Tatsache, dass man das Spiel nicht als Mirror's Edge 2 ankündigte, deutete an, dass es keine direkte Fortsetzung wird. Es soll vielmehr die Ursprünge von Faith zeigen.

Über konkrete Gameplay-Details sprach EA-Games-Chef Patrick Söderlund im Interview mit Eurogamer noch nicht, aber dennoch sollten sich die Fans darauf freuen.

"Ich kann euch eines sagen. Das Spielerlebnis unterscheidet sich sehr vom ersten Spiel", so Söderlund. "Wie ihr im Trailer gesehen habt, gibt es offensichtlich einige Dinge, die auf jeden Fall gleich bleiben. Wir machen nicht die Bereiche kaputt, in denen das Spiel gut war. Aber allgemein betrachtet gibt es einige Änderungen, durch die es sich meiner Meinung nach zum Besseren hin entwickelt."

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Söderlund zufolge wird Faith zwar im Vergleich zum Vorgänger ein stärkerer Charakter sein, zum Shooter wird das Spiel aber dennoch nicht.

"Im ersten Spiel ging es häufig darum, vor Dingen wegzulaufen", erklärt er. "Und obwohl man auch solche Abschnitte will, möchte man auch, dass Faith... sie ist ein starker Charakter und man will, dass sie die Kontrolle übernimmt. In diesem Spiel seht ihr ein wenig mehr davon."

"Nochmal: Wir machen daraus keinen Shooter. Ganz im Gegenteil. Wir werden jedoch Faith und die Geschichte weiterentwickeln. Sobald wir mehr zeigen, werden die Leute wirklich begeistert sein. Ich persönlich bin sehr angetan davon."

EAs Frank Gibeau beschrieb das Spiel heute auch als "Open-World-Action-Adventure." Wenig überraschend kommt die aktuelle Frostbite-Engine zum Einsatz, allerdings befindet man sich noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Söderlund zufolge arbeitete ein kleines Team schon seit einiger Zeit an Konzepten, aber erst eines von Senior Producer Sarah Jansson erregte so viel Aufmerksamkeit, dass das Spiel grünes Licht erhielt.

"Mirror's Edge liegt mir schon lange sehr am Herzen und das gilt auch für DICE", sagt er. "Es war eine neue IP, die wir 2008 veröffentlicht haben. Viele liebten das Spiel. Aber es war auch ein Spiel, das ehrlich gesagt einige frustrierte."

"Wir wussten, dass wir eines Tages dazu zurückkehren würden und hatten ein kleines Team, das an Konzepten arbeitete. Aber erst als Sarah auf mich und [General Manager] Karl-Magnus Troedsson zukam und sagte, 'ich habe etwas, das ich euch vorstellen möchte' - wir erhielten dieses Konzept und ich war begeistert von dem, was sie uns zeigte. Ich sagte, 'ja, das ist es. Wir werden es machen.'"

"Wir warteten auf die richtige Idee. Ich bin so begeistert davon, dass diese Idee so anders und spektakulär ist, wodurch sie nur mit zukünftigen Geräten funktionieren kann, wie etwa der Xbox One, PS4 oder dem PC. In diesem Moment wusste ich, dass wir die richtige Idee hatten."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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