FIFA: EA will Sicherheitsmaßnahmen für Accounts verstärken

Investiert verstärkt in zusätzlichen Schutz und will User besser aufklären.

Besonders der Ultimate-Team-Modus von FIFA war mit seinen Mikrotransaktionen ein beliebtes Ziel für Hacker und Phishing-Versuche. Mit dem Start der Next-Gen-Konsolen will EA diesbezüglich auch seine Sicherheitsmaßnahmen weiter verstärken.

Wie EA-Sports-Chef Andrew Wilson auf der E3 gegenüber Eurogamer angab, verbessern Sony und Microsoft ihrerseits bereits die Sicherheit, etwa durch eine doppelte Authentifizierung. EA selbst hat in ein brandneues ID-System investiert, das diese First-Party-Sicherheitsmaßnahmen ergänzen und noch in diesem Jahr an den Start gehen soll.

„Das sollte den Spielern ein besseres Gefühl geben", sagt Wilson. „Wir hatten keine wirklich großen oder ernsthaften Angriffe. Man sollte niemals nie sagen, aber wir verstehen auch den Wert von Informationen und der Privatsphäre und es ist wichtig für uns, diese Daten zu schützen. Wir investieren viel - und ich meine viel - darin und ich glaube, die Plattformhersteller tun das auch."

Neben solchen Präventivmaßnahmen will man aber auch spezielle Task Forces einrichten, um ein auffälliges Verhalten frühzeitig zu erkennen. „Wir denken sehr ernsthaft darüber nach", versichert er.

Für manche Probleme sind allerdings auch alleine die User verantwortlich, indem sie etwa Fehler machen.

„Wenn mehr und mehr Leute online aktiv sind, sich mehr und mehr Dinge um einen herum bewegen - die Leute können kaufen, verkaufen und tauschen -, passieren Fehler", erklärt Wilson. „Man drückt X, wenn man eigentlich hätte Y drücken sollen, A, wenn man hätte B drücken sollen. Solche Dinge passieren."

Um entsprechende Sachverhalte besser erkennen zu können, setzt man hier ebenfalls auf neue Systeme. Das Resultat: Letzten Endes soll ein Live-Team einen Account sehr schnell überprüfen und feststellen können, was mit ihm passiert ist."

„In Fällen, in denen der Nutzer einen Fehler gemacht hat, arbeiten wir normalerweise mit ihm zusammen und versuchen alles so wiederherzustellen, wie es sein sollte. Aber wir machen ihnen auch verständlich, dass sie vorsichtig sein müssen, weil wir das nicht ständig tun können."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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