Xbox One: Reputations-System soll Störenfriede bestrafen und gute Spieler belohnen

Wenn man sich schlecht verhält, werde man das auch zu spüren bekommen.

Die Xbox One soll die Spieler bestrafen, die andere online schikanieren, und gleichzeitig diejenigen belohnen, die sich gut verhalten.

Griefer und Trolle könne man anhand eines Reputationswerts erkennen, der genauso sichtbar sei wie der Gamerscore. Microsoft will somit dafür sorgen, dass die Spieler sich miteinander unterhalten, ohne dass man erst irgendwelche Störenfriede stumm schalten muss.

„Man braucht eine Community von Leuten, die nicht alle zehn Sekunden Schimpfwörter von sich geben, ebenso keine Griefer und Störenfriede", erklärt Microsofts Senior Product Manager Mike Lavin im Gespräch mit dem OXM.

„Wenn Leute in eurer Freundesliste sind, rühren wir diese nicht an. Wir machen es nur einfacher für euch, mit anderen zusammenzukommen. Wir kümmern uns hier mehr um die anonyme Seite. Letztlich gibt es ein paar Prozent an Leuten, die dafür Sorgen, dass der Rest eine schlechte Zeit hat. Und wir sollten in der Lage sein, diese Personen zu identifizieren."

Bedeutet konkret: Wer gerne andere beleidigt, kommt dann theoretisch auch nur mit anderen zusammen, deren Reputation ähnlich aussieht. Und die vernünftigen Spieler bleiben unter sich.

„Wenn wir etwa beobachten, dass die Leute ungern mit euch spielen, euch ständig blockieren und man euch sowieso schon im Auge hat, weil ihr Nacktfotos von euch an andere schickt, die keine Nacktfotos von euch wollen... Durch solche Dinge kann sich eure Reputation sehr schnell verringern."

„Man wird einige Effekte zu spüren bekommen, wenn man weiter schlecht spielt oder andere Leute ständig beleidigt. Am Ende wird man vermehrt mit anderen spielen, die sich ähnlich verhalten."

Im Gegenzug sollen diejenigen, die sich gut benehmen, belohnt werden.

„Die Reputation ist vergleichbar mit den Erfolgen - man will, dass sein Reputationswert so hoch wie möglich ist", so Lavin. „Es könnte sogar einige Gelegenheiten geben, seine Reputation durch Community-Events noch weiter zu steigern."

An den konkreten Details bezüglich der Darstellung arbeitet Microsoft derzeit noch. In jedem Fall will man dadurch aber das Online-Erlebnis verbessern.

Zu den Kommentaren springen (26)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (26)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading