Crytek: E3-Version von Ryse war simplifiziert, fertiges Spiel wird herausfordernder

'Es gibt vieles, was wir hätten erklären sollen', sagt Cryteks Producer.

Crytek hat die auf der E3 gezeigte Version von Ryse nach eigenen Angaben stark simplifiziert. Und man ist sich bewusst, dass das nicht unbedingt die beste Entscheidung war. Das fertige Spiel soll auf jeden Fall herausfordernder sein.

„Im fertigen Spiel haben wir verschiedene Schwierigkeitsgrade, von einfach bis - so denke ich - hin zu Nightmare. Ich weiß nicht, ob sie sich dafür entschieden haben", sagt Cryteks Producer Michael Read.

„Was sich dabei verändert, ist der Schaden, den Feinde anrichten, und wie genau ihr gegnerische Angriffe blockieren könnt. Und auch bei den Exekutionen verändern sich etwas. Einige der stärkeren Gegner müssen erst einmal eine Menge Treffer einstecken."

„Es gibt auch schwächere Gegner, für die man vielleicht zwei Treffer braucht. Besonders am Anfang des Spiels, wenn man sich an die Steuerung gewöhnt und herausfindet, wie all das funktioniert. Es gibt vieles, was wir hätten erklären sollen. In dem Punkt haben wir keine gute Arbeit geleistet."

Mit der simplifizierten E3-Version wollte man es vor allem für die Neueinsteiger auf der Show einfacher machen.

„Viele Design-Elemente und auch das Balancing waren noch nicht einmal integriert", erklärt er. Die Besucher gleich mitten ins Spiel mit all seinen Mechaniken zu werfen, wäre eine „schreckliche Erfahrung" gewesen. „Gleichzeitig haben wir die Dinge meiner Meinung nach etwas zu sehr vereinfacht. Und bei der Erklärung der Kämpfe haben wir keine gute Arbeit geleistet."

„Wenn man aktuell die Demo spielt, führt man mit X einen Angriff aus. Mit Y schlagt ihr mit eurem Schild zu, A dient zum Blocken und B führt zum Exekutions-Modus." Der rechte Trigger diene beispielsweise dazu, seinen Pilum zu werfen.

„Es gibt auch andere Funktionen in den Kämpfen. Wenn ihr X drückt, wird der Standardschlag ausgeführt. Haltet X gedrückt und ihr führt einen stärkeren Angriff aus oder zum Beispiel einen stärkeren Schildschlag mit der anderen Taste. Ihr könnt auch den Schildschlag mit einem Tritt kombinieren oder den Block mit einem Tritt."

„Wenn ihr in den Exekutions-Modus kommt, werdet ihr dort nicht mehr die Eingabeaufforderungen aus dieser Version sehen. Sie werden durch audiovisuelle Hinweise ersetzt, die die Leute mit der Zeit lernen müssen. Es gibt rund 100 Exekutionen im Spiel."

Erscheinen soll Ryse im November 2013 für die Xbox One.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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