Details zum Reputations-System der Xbox One

Update: Microsoft nennt ein paar zusätzliche Details.

Update (02.08.2013): Microsoft hat gegenüber Eurogamer ein paar zusätzliche Details dazu verraten, inwiefern sich das Stummschalten eines Spielers womöglich auf dessen Reputation auswirkt.

“Es gibt viele Möglichkeiten, um zu regeln, mit wem ihr auf Xbox Live chatten wollt“, heißt es. „Wenn ihr den Ingame-Chat grundsätzlich ignoriert, könnt ihr ihn in den Einstellungen komplett ausschalten. Wenn ihr nur mit euren Freunden sprechen wollt, ist unser Party-System die beste Möglichkeit dazu. Das neue Party-System von Smart Match auf der Xbox One hilft bei der Kommunikation, indem es Gruppen (und Mitgliedern) erlaubt, mit einem einfachen Klick einem Game-Chat beizutreten oder ihn zu verlassen.“

„Abhängig von der Situation führt das manuelle Stummschalten eines nicht befreundeten Spielers dazu, dass ein geringes Maß an Feedback abgegeben wird, aber nicht in dem Umfang wie Meldungen zu Cheatern oder blockierten Spielern. Jeder Feedback-Typ im Reputations-System wird unterschiedlich abgewägt, basierend auf einer Reihe verschiedener Faktoren, etwa wie oft ein Spieler entsprechendes Feedback bekommen hat.“

„Das Stummschalten eines Spielers hat die geringsten Auswirkungen im System. Wenn man eine Person immer und immer wieder stummschaltet, hat das keine Auswirkungen auf deren Reputation. Wenn aber tausende Spieler auf Xbox Live das in jedem Spiel machen, würde dieses Feedback die Reputation beeinflussen. Und natürlich hat das Stummschalten eines Freundes keine Auswirkungen auf dessen Reputation.“

Originalmeldung: Microsoft hat weitere Einzelheiten zum Reputations-System der Xbox One verraten.

Demnach können Spieler andere zum Beispiel „stummschalten" oder „blockieren", wenn sie nicht mit ihnen spielen wollen. Aus vielen verschiedenen Faktoren ergibt sich dann letzten Endes ein Reputations-Wert, mit dem Spieler in Kategorien wie „gut", „muss sich bessern" oder „geht mir aus dem Weg" eingeteilt werden. Diese Angaben werden auch anhand der Farben Grün, Gelb und Rot auf der Gamercard eines Spielers sichtbar sein.

„Das neue Modell übernimmt sämtliches Online-Feedback eines Spielers und berechnet das alles anhand eines verrückten Algorithmus, den wir erschaffen haben. Das Ganze wird mit einem MSR PhD abgeglichen, um sicherzustellen, dass alles fair verläuft", schreibt Xbox-Live-Programmierer Michael Dunn.

„Euer Reputations-Wert hängt letzten Endes von euch ab. Je mehr Stunden ihr online spielt, ohne euch wie ein Idiot zu benehmen, desto besser wird eure Reputation sein."

Dunn zufolge werden sich die meisten Spieler im grünen Bereich wiederfinden. Und bevor man in den roten Bereich abrutscht, erhält man mehrere Warnungen. Der Algorithmus werde Spieler auch nicht für ein paar wenige negative Bewertungen bestrafen.

„Selbst gute Spieler erhalten jeden Monat vielleicht ein paar Feedback-Berichte. Und das ist in Ordnung", so Dunn. „Der Algorithmus wägt die gesammelten Daten miteinander ab. Wenn ein Dutzend Spieler also plötzlich einen anderen meldet, schaut sich das System eine Reihe verschiedener Faktoren an, bevor etwas an der Reputation geändert wird."

Weiterhin wird berücksichtigt, wie oft jemand ein schlechtes Feedback abgibt und wir gut das eigene ist: „Das System schaut sich auch die Reputation der Person an, die jemanden meldet, und die des vermeintlichen Übeltäters, die Zahl der Meldungen eines einzelnen Users sowie eine Reihe anderer Faktoren."

„Wenn ihr nicht mit Cheatern oder Idioten spielen wollt, solltet ihr das nicht tun müssen", so Dunn. „Unser neues Reputations-System hilft dabei, diese Leute, die euch keinen Spaß bereiten, bloßzustellen und sorgt für echte Konsequenzen für diese Störenfriede, die unsere guten Spieler belästigen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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