The Elder Scrolls Online nutzt Abo-Modell

Update: Auch Mikrotransaktionen.

Update (23.08.2013): Neben der monatlichen Gebühr wird man auch Mikrotransaktionen in The Elder Scrolls Online anbieten, wie Matt Firor verraten hat.

Dabei spricht er von "Spaß-Items" und Charakterservices, wozu zum Beispiel der Wechsel des Namens zählt.

"Wir werden keine Bonuspunkte oder dergleichen einführen, aber einen Shop für Spaß-Items und Charakterservices wie beispielsweise Namenswechsel. Das ist aber nicht Teil des Grundspiels. Alle Grundinhalte von The Elder Scrolls Online sind in dem Abo inbegriffen", so Firor.

Originalmeldung: Nach NCsofts WildStar setzt auch Bethesda mit The Elder Scrolls Online auf ein Abo-Modell.

Das bestätigte ZeniMax Onlines Matt Firor im Gamestar-Interview.

„Wir erschaffen ein Spiel, das Spielern die Freiheit bietet, allein oder mit Freunden so lange zu spielen, wie sie möchten. Ein umfangreiches Spiel mit stimmigen Inhalten, das von Anfang an Hunderte von Stunden Spielspaß bietet und mit einem erstklassigen Kundensupport aufwarten kann. Eine monatliche Grundgebühr, sprich ein Abo-Modell, ermöglicht es uns, den Spielern genau das Spielerlebnis zu bieten, das uns vorschwebt und das vor allem unsere Fans auch erwarten. Ein anderes Bezahlmodell hätte Kompromisse und Änderungen bedeutet, zu denen wir einfach nicht bereit waren", erklärt er.

Wie bei ähnlichen Titeln auch könnt ihr den Titel nach dem Kauf erst einmal 30 Tage lang spielen: „Man kann so viel spielen, wie man möchte. Viele hundert Stunden an Spielinhalten, PvP usw. - all das erwartet den Spieler mit dem Kauf des Spiels. Wer über den ersten Monat hinaus weiterspielen möchte, bezahlt die übliche Grundgebühr."

„Eventuell wird es später Rabatte oder Ähnliches geben, aber fürs Erste freuen wir uns, dass wir nun endlich unser Bezahlmodell bekannt geben können. Es ist ganz simpel: Die Spieler zahlen einmal pro Monat nach den ersten 30 Tagen und das komplette Spiel steht ihnen zur Verfügung."

Ein Free-to-play-Modell hätte nach Ansicht von Firor nicht zu Elder Scrolls gepasst.

„In den The Elder Scrolls-Spielen geht es immer darum, dass die Spieler gehen können, wohin sie wollen, spielen können, wen sie wollen, und tun und lassen können, was sie wollen. Wir sind davon überzeugt, dass Bezahlschranken zwischen Spielern und Inhalten dieses Gefühl der Freiheit zerstört hätte. Eine monatliche Gebühr passt wesentlich besser zur Marke und unserem Spiel, als ein System, bei dem man ständig für Extras und Zugriffe separat bezahlen muss."

„The Elder Scrolls Online wurde als Premiumprodukt entworfen und entwickelt: Hunderte Stunden Spielspaß, jede Menge Spieltiefe und Extras, ein professioneller Kundendienst - und die Garantie auf fortlaufend neue Inhalte in regelmäßigen Abständen nach dem Verkaufsstart. Unsere Vorstellung von The Elder Scrolls Online ist mit einer festen monatlichen Gebühr am besten vereinbar, anstatt mit vielen kleineren Zahlungen, die zusammen schnell 12,99 € monatlich übersteigen würden."

Als Statement gegen andere Bezahlmodelle sollte man die Entscheidung dann aber wiederum auch nicht verstehen: "F2P, B2P usw. sind allesamt legitime und bewährte Modelle - aber das Abonnement passt eben am besten zu ESO, wenn man bedenkt, wie wichtig uns Freiheit im Spiel, Qualität und die langfristige Unterstützung durch neue Inhalte sind", sagt er.

„Außerdem werden es die Spieler begrüßen, nicht mitten im Spiel monetarisiert zu werden, was mittlerweile definitiv zu einem Problem bei aktuellen Online-Spielen geworden ist. Die Tatsache, dass es den Ausdruck 'monetarisieren' gibt, trifft in unseren Augen den Kern des Problems: Wir möchten nicht, dass die Spieler sich überlegen müssen, für welche Teile des Spiels sie bezahlen wollen - mit unserem System bekommen sie das Komplettpaket."

The Elder Scrolls Online erscheint im Frühjahr 2014 für PC, Mac, Xbox One und PlayStation 4.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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