Beyond: Two Souls beantwortet die Frage, was auf 'der Anderen Seite' ist.

Wie schon Heavy Rain kommt das Spiel ohne Game Over aus.

Wie schon Heavy Rain kommt nun auch Quantic Dreams nächstes Spiel, Beyond: Two Souls, ohne Game-Over-Bildschirm aus. Und das selbst, wenn Protagonistin Jodie stirbt.

"Ich fand schon immer, dass 'Game Over' mehr ein Versagen des Game Designers ist als das des Spielers", erzählte Cage gegenüber Joystiq. Es ist als erschaffe man einen künstlichen Zyklus aus 'du hast das Spiel nicht so gespielt wie ich es wollte, also machst du es noch mal, bist du es so gespielt hast, wie ich es will'."

"In einem Actionspiel verstehe ich das - warum nicht! Da geht es um Geschicklichkeit. In einem handlungsgetriebenen Spiel macht es aber keinen Sinn", so Cage.

Daher will Cage auch im Falle des Versagens des Spielers die Story weiterlaufen lassen, nur eben auf einem anderen Pfad. Das ist die gleiche Design-Philosophie, mit der schon Heavy Rain seine QTEs interessant und spannend hielt. Als Beispiel sei da die Szene auf dem fahrenden Zug genannt, die man in einem der Trailer sehen konnte. Je nachdem, wie gut der Spieler spielt, flieht Jodie entweder oder ihre Geschichte geht im Polizeigewahrsam weiter.

Dabei soll Jodie auch sterben können. Wie genau das aussieht und ob dann das Spiel einfach nur ein sehr kurzes ist - Quantic Dreams Guillaume du Fondaumiere sagte mal, wenn alle deine Charaktere in der Mitte des Spiel sterben würden, gäbe es kein 'Game Over', stattdessen sei es nur das Ende einer sehr traurigen Geschichte. Hier bekommt das Ganze definitiv Seitendrall in Richtung philosophischer Frage -, Cages Antwort bleibt schwammig.

"In Beyond geht es um den Tod, also kannst du dir vorstellen, dass der Tod in all dem eine Rolle spielt", so der Franzose. "Es ist eine der großen Entdeckungen - eines der großen Mysterien in dem Spiel, herauszufinden, was auf der anderen Seite ist. Und es ist definitiv kein schwarzer Bildschirm".

Da habt ihr's: Beyond beantwortet die Frage, was nach dem Tod passiert! Dann wäre die Diskussion auch endlich mal beendet.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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