Ghost erklärt, warum Need for Speed: Rivals mit 30 Frames pro Sekunde läuft

Man wollte keine Kompromisse eingehen, etwa bei AllDrive.

Entwickler Ghost hat sich bei Need for Speed: Rivals bewusst dafür entschieden, auf 30 Frames pro Sekunde auf allen Plattformen zu setzen.

Damit wollte man vermeiden, in bestimmten Bereichen Kompromisse eingehen zu müssen, etwa beim neuen AllDrive-Feature, mit dem ihr in der Spielwelt zufällig auf andere Spieler treffen könnt.

„Es ist eine Entscheidung, die wir getroffen haben, um im Gegenzug das zu pushen, was unserer Meinung nach dem normalen Spieler wichtig ist: Auf dem Bildschirm sollen gleichzeitig viele Dinge passieren", erklärt Executive Producer Marcus Nilsson im Gespräch mit Eurogamer.

„Mit AllDrive kann alles passieren, es ist die wichtigste Innovation in diesem Spiel. Es gibt keinen Singleplayer, Koop oder Multiplayer. All das geht nahtlos ineinander über."

Man habe dem Gameplay Priorität eingeräumt, weil man glaubt, auch mit 30 FPS für ein „zufriedenstellendes Spielerlebnis" sorgen zu können.

Sechs Spieler können gleichzeitig in einer Welt auf den Current-Gen-Plattformen unterwegs sein. Es besteht aber die Möglichkeit, dass sich das vor dem Release noch ändert. Und auch bei den PC- und Next-Gen-Versionen könnte die Spielerzahl höher sein.

„Ich glaube ehrlich, man wird am meisten Spaß haben, wenn man es mit ein paar Freunden spielt", so Nilsson. „Seit wir AllDrive entwickelt haben, strebten wir nie 24 oder 36 Spieler an, weil das einfach keinen Sinn macht. Es wäre chaotisch. Du weißt, wie es in Online-Spielen läuft? Sofern man nicht die Nummer 1 ist, wird es langweilig. Auf diese Art und Weise kann man all den Spaß des Zusammenspielens erleben und dennoch einen eigenen Aufgaben nachgehen."

Mit Hilfe eines Tablets kann ein Spieler beispielsweise auch Straßensperren in der Welt platzieren oder sich die diversen Autolog-Statistiken anschauen.

Nilsson zufolge kann man Rivals aber völlig alleine spielen, er ermutigt die Spieler jedoch dazu, neue Dinge auszuprobieren.

„Ich mag meinen BigMac. Warum sollte ich mich für den jede Woche wechselnden Burger entscheiden? Manchmal habe ich vielleicht Glück und er ist genauso gut oder gar besser, aber manchmal auch schlechter. So läuft das bei allen Menschen. Und besonders die Spieler sind im Internet sehr lautstark. Schaut euch nur mal an, was Microsoft passierte."

„Dieses Spiel ist perfekt dafür designt worden, um es völlig alleine zu spielen. Wir kennen die Need-for-Spieler und wissen, dass die Mehrheit es alleine durchspielt. Aber wir wissen auch, dass die meisten Leute mit ihren Freunden mehr Spaß haben werden."

„Ich möchte erreichen, dass mehr Spieler den Multiplayer ausprobieren und erleben, wie großartig es ist, wenn man ein Spiel spielt, in dem das Unerwartete passieren kann", erklärt Nilsson. „Das passiert, wenn wir Leute zusammenbringen, drei oder vier Stück in der gleichen Welt, die alle Singleplayer spielen. Aber dann wiederum neigen die Leute dazu, sich gegenseitig auszuhelfen oder sich als Cops zusammenzuschließen, jemanden zu jagen und die Punkte zu teilen."

„Es ist faszinierend, wie sich all das ändert. Wenn man es spielt, fühlt es sich wirklich natürlich an. Es schreckt einen nicht ab. Man fragt sch, warum das nicht in jedem Spiel so ist. Ich glaube, darin liegt die Zukunft, besonders bei Rennspielen."

Need for Speed: Rivals erscheint am 19. November 2013 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3, ebenso sind Umsetzungen für die PlayStation 4 und Xbox One in Arbeit.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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