Camp-Ersatz in Dragon Age: Inquisition soll euch 'ausflippen lassen'

Außerdem spricht BioWare darüber, wie offen die Spielwelt des Rollenspiels wirklich ist.

In einem Camp á la Dragon Age: Origins werdet ihr euch in Dragon Age: Inquisition nicht mehr aufhalten, auch nicht in eurem eigenen Haus wie in Dragon Age 2.

Die bereits bekannten Festungen in Dragon Age: Inquisition sind jedenfalls nicht der richtige Ersatz dafür, wie BioWares Producer Cameron Lee gegenüber Eurogamer verriert.

„Man könnte die Festungen in ähnlicher Art und Weise verwenden", sagt. „Es ist einer der Orte, an denen man seine Ausrüstung auffrischen kann, aber es ist kein Ersatz für das Camp."

„Wir haben dafür etwas anderes im Sinn, das noch viel grandioser ist als das System der Festungen. Wir werden später ausführlicher darüber sprechen. Ich denke, die Leute werden ausflippen!"

Was die Struktur betrifft, ähnelt Inquisition weniger der offenen Welt eines Skyrim, sondern besteht vielmehr aus einer Reihe eigenständiger, sehr weitläufiger Areale. Und weil sie so groß sind, hat man sich letzten Endes auch dazu entschlossen, Mounts einzuführen. Ein mittelgroßer Level aus Inquisition, den man zuletzt bei einem Preview-Event in London zeigte, soll beispielsweise größer sein als Origins und Dragon Age 2 zusammen.

„Wir arbeiten immer noch an den genauen Details, wie ihr euch zwischen den Levels bewegt", so Lee. „Was wir definitiv nicht tun werden, sind haufenweise Schnellreisen überall. Wir wollen nicht, dass die Leute sich einfach überall hin teleportieren können, aber wir wollen, dass ihr überall hin reisen könnt."

„Wir werden diesbezüglich später näher ins Detail gehen. Eine Sache, über die man nachdenken sollte, ist, dass man bei all diesen großen, offenen Welten so viel Platz und Kontext dazwischen hat. Es gibt diesen übergreifenden Konflikt und die Geschichte, die sich durch das Spiel zieht. Und in jeder dieser großen, offenen Welten platzieren wir ähnliche Konflikte und Geschichten. Wenn ihr euch also durch diese unterschiedlichen Areale bewegt, seht ihr noch immer den gleichen Kontext der Ereignisse, die dort stattfinden."

„Die verschiedenen Gebiete sind stark miteinander verknüpft, wodurch man nicht das Gefühl hat, von einem Planeten zum anderen zu reisen. Alles ist verbunden. Und was die Reisemethoden betrifft, werden wir später ausführlicher darüber reden. Wir wollen aber, dass die Leute sich überall umschauen können."

Außerdem kam er auf die Interaktionen mit den Gruppenmitgliedern zu sprechen, die „natürlicher" werden sollen.

„Das Approval-System aus den vorherigen Spielen war sehr binär. Man gibt jemandem ein Geschenk und der Wert steigt um fünf Punkte. So läuft es nicht mehr. Es ist natürlicher, fließender", verspricht Lee.

„Die vorherigen Spiele haben auch Content auf Basis des Approval-Werts gesperrt. Wir wollen, dass die Leute diese Quests und Erlebnisse mit ihren Gruppenmitgliedern haben, aber es wird sich ein wenig anders spielen, abhängig von eurer Beziehung zu ihnen."

„Es ist alles natürlicher. Ansonsten liefe es so: Okay, meine Gunst bei dieser Person ist hoch genug, jetzt kann ich die Quest machen und bekomme lediglich ein Resultat. Es ist nun viel komplexer."

Auch zu den Romanzen will man sich später im Detail äußern.

„Es ist eine große Sache in BioWare-Spielen und Romanzen sind für viele Spieler wirklich wichtig. Es ist nicht der Grund dafür, warum wir diese Spiele machen, aber sicherlich ein Teil des Spielerlebnisses. Und wir wollen sicherstellen, dass wir es richtig machen."

Dragon Age: Inquisition erscheint im Herbst 2014 für PC, Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 3 und Xbox 360.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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