Atari-Gründer Bushnell: Nintendo 'könnte auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit sein'

Das Unternehmen sei in einer 'sehr schwierigen Position.'

Atari-Gründer Nolan Bushnell glaubt, dass Nintendo „auf dem Weg zur Bedeutungslosigkeit" sein könnte.

Wie Bushnell im Gespräch mit der BBC angab, befinde sich das Unternehmen in einer „sehr schwierigen Position." Er dürfte jedenfalls wissen, wie es ist, wenn ein Unternehmen in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

„Ich glaube nicht, dass Handheld-Geräte nur für Spiele noch Sinn machen", so Bushnell. „Nicht, wenn man einen iPod oder ein Android-Microtablet hat."

„Was den Konsolen-Markt betrifft, glaube ich, dass der Markt sich verkleinert. Für Nintendo lief es immer gut bei den jüngeren Leuten. Bei Kindern unter 12 schlugen sie sich immer ziemlich gut, die anderen bei den Älteren."

„Ich glaube, dass die anderen [Konsolen] hier aufgeholt haben und der Drang zum Upgrade ist bei unter 12-jährigen nicht so wichtig."

Die Situation der Wii U ähnelt ein wenig Ataris Jaguar-Konsole, die im Jahr 1993 veröffentlicht wurde und zwar stärker als vorhandene Konsolen war, aber schon bald durch neue Konsolen von SEGA und Sony übertrumpft wurde. Und die Wii U bekommt es in rund zweieinhalb Monaten mit neuer und deutlich leistungsstärkerer Konkurrenz aus dem Hause Microsoft und Sony zu tun. Zudem läuft es in puncto Verkaufszahlen für die Wii U nicht wirklich gut.

Begeistert ist Bushnell übrigens von den Möglichkeiten des Oculus Rift.

„Das Problem mit der virtuellen Realität war immer die Bewegungskrankheit. Wenn sie es schaffen, die virtuelle Realität und das Bild mit einer niedrigen Latenz richtig hinzubekommen, könnte es klappen."

„In den meisten Fällen kann man eine Immunität gegen die Bewegungskrankheit aufbauen. Ich glaube, es wird ein neues, wirklich leistungsstarkes Spielsystem."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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