Valve kündigt kostenloses Betriebssystem SteamOS an

Basiert auf Linux, In-Home-Streaming und Family Sharing als neue Features.

Steam hat seine erste von drei geplanten Ankündigungen in dieser Woche vorgenommen.

Dabei handelt es sich um SteamOS, ein kostenloses, auf Linux basierendes Betriebssystem, das „für den Einsatz mit Spielen auf großen Bildschirmen optimiert ist."

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„Jetzt müssen Sie endlich nicht mehr auf Ihre Lieblingsspiele, Ihre Online-Freunde und alle Steam-Funktionen verzichten, nur um auf Ihrem Großbildfernseher zu spielen. Mit SteamOS, das auf allen Maschinen in Ihrem Wohnzimmer läuft, erhalten Sie Zugang zu den besten Spielen und von Nutzern erstellten Inhalten, die derzeit verfügbar sind", heißt es.

Mit SteamOS hat man demnach „wesentliche Leistungssteigerungen in der grafischen Verarbeitung" erreicht und plant dies nun auch in den Bereichen Audioleistung und Eingabelatenz.

Valve setzt hier auf ein möglichst offenes System, was auch die vier neuen Funktionen von Steam verdeutlichen, die „bald" für SteamOS und den Steam-Client erhältlich sein sollen, die Valve wie folgt beschreibt:

  • In-Home-Streaming: Sie können alle Ihre Windows- und Mac-Spiele auch auf der SteamOS Maschine spielen. Starten Sie einfach wie immer Ihren Computer und führen Sie Steam aus - nun kann Ihre SteamOS Maschine Ihre Spiele über Ihr Netzwerk zuhause auf Ihren Fernseher übertragen!
  • Musik, Fernseher, Filme: Wir arbeiten bereits mit vielen Ihrer Lieblingsmedien zusammen. Schon bald werden wir damit beginnen, diese online zu bringen, um Ihnen durch Steam und SteamOS Zugang zu Ihrer bevorzugten Musik und Ihren Videos zu ermöglichen.
  • Family Sharing: In der Vergangenheit war die gemeinsame Nutzung Ihrer Steam Spiele mit Familienmitgliedern eher schwierig. Nun können Sie Ihre Lieblingsspiele mit Ihren Lieben teilen. Family Sharing ermöglicht Ihnen, abwechselnd die Spiele der anderen zu nutzen aber individuell Ihre eigenen Errungenschaften zu erhalten und Spielfortschritte in der Steam-Cloud zu speichern.
  • Familienoptionen: Das Wohnzimmer ist für die Familie. Schön und gut, aber Sie möchten vielleicht nicht die Spiele Ihrer Eltern in Ihrer Bibliothek haben. Schon bald werden Familien größere Kontrolle darüber haben, welche Titel von wem eingesehen werden können. Neue Funktionen erlauben allen im Haus, den größten Nutzen aus Ihrer Spielebibliothek zu holen.

Die nächste Ankündigung erfolgt am Mittwoch.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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