Update 2 (26.09.2013): Rockstar hat nun auch selbst bestätigt, dass Grand Theft Auto Online die bereits erwähnten Mikrotransaktionen für Geldpakete bietet.

Gleichzeitig versichert man, dass das Spiel ausbalanciert sei und man die Geldpakete nicht zwingend brauche, um voranzukommen. Nichtsdestotrotz können sie natürlich eine Erleichterung sein, um bestimmte Dinge schneller zu erhalten.

Auch durch Aktivitäten wie Überfälle auf Geldtransporter, Straßenrennen, Raubüberfälle und dergleichen lasse sich relativ schnell Geld sammeln. Die optionalen Mikrotransaktionen biete man für diejenigen an, die es eben sofort wollen.

“Das Spiel und seine Wirtschaft wurden für die große Mehrheit der Spieler designt und ausbalanciert, die kein zusätzliches Geld kaufen. Es gibt keine Ingame-Paywall und nichts, was die Balance des Spiels stören sollte. Man muss kein echtes Geld ausgeben, um Fahrzeuge, Waffen, Kleidung in Los Santos zu bekommen, aber ihr könnt es, wenn ihr die Sachen ein wenig schneller haben wollt.“

Ebenso bestätigt man die Angaben, dass die Preise aus dem Singleplayer sich von denen in GTA Online unterscheiden. „Die meisten Spieler werden online viel schneller Geld erhalten als im Story-Modus“, heißt es.

Darüber hinaus nannte man Details zu einigen kommenden Erweiterungen, etwa den Content Creator, mit dem sich eigene Deathmatches oder Rennen erstellen lassen. Ebenso ist ein „Beach Bum Pack“ mit vier neuen Strandfahrzeugen, über 300 Kleidungsstücken, zwei neuen Waffen und neuen Raubüberfällen geplant.

Update (25.09.2013): Eurogamer hat von einer Quelle mit frühzeitigem Zugang zu Grand Theft Auto Online weitere Infos zu den Geldpaketen und dem Online-Modus erhalten.

Die gestern erwähnten Cash-Pakete kosten demnach zwischen 1,99 und 13,49 Pfund (umgrechnet ca. 2,50 Euro bis 16 Euro).

  • 100.000 Dollar Red Shark Cash Card - 1,99 Pfund
  • 200.000 Dollar Tiger Shark Cash Card - 3,49 Pfund
  • 500.000 Dollar Bull Shark Cash Card - 6,99 Pfund
  • 1.250.000 Dollar Great White Shark Cash Card - 13,49 Pfund

Je teurer das Geldpaket, desto besser also auch die Umtauschrate. Ihr könnt euch in Grand Theft Auto Online aber nicht an den Singleplayer-Preisen von GTA 5 orientierten.

Ein Fahrzeug, das in GTA 5 beispielsweise eine Million Dollar kostet, soll in GTA Online dann etwa 150.000 Dollar kosten. Das teuerste Haus - von denen man hier nur eins besitzen kann - kostet 400.000 Dollar.

Solltet ihr umziehen wollen, könnt ihr euer altes Haus quasi eintauschen und erhaltet eine gewisse Summe des investierten Geldes zurück.

Andere Dinge sind im Gegenzug aber teurer als in der Kampagne, etwa Waffen- und Fahrzeugmodifikationen. Zugriff auf höherstufige Modifikationen erhaltet ihr, indem ihr den Level eures Charakters steigert.

Anfangs hättet ihr also selbst mit haufenweise Geld nur wenig Möglichkeiten, es zu investieren.

Originalmeldung: Grand Theft Auto Online, der Multiplayer-Part von Grand Theft Auto 5, enthält offenbar auch Mikrotransaktionen.

Das lässt zumindest eine öffentlich einsehbare XML-Datei (via Reddit) auf Rockstars Webseite vermuten.

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Darin ist von einer „Red Shark Cash Card" die Rede, die euch 100.000 Dollar Ingame-Geld beschert. Mit der „Tiger Shark Cash Card" bekommt ihr 200.000 Dollar, mit der „Bull Shark Cash Card" 500.000 Dollar und mit der „Great White Shark Cash Card" 1,25 Millionen Dollar.

Wie viel echtes Geld man darin investieren müsste, geht aus der Datei nicht hervor.

„In dieser Stadt regiert das Geld", heißt es in der Beschreibung. „Löst eure Geldprobleme und holt euch in Los Santos und Blaine County was ihr wollt, indem ihr die Cash-Packs für Grand Theft Auto Online kauft. Das gekaufte Geld wird automatisch auf das Bankkonto eures Charakters überwiesen."

Weiterhin werden dort Inhalte der Special und Collector's Edition erwähnt, was darauf schließen lässt, dass man diese auch nachträglich kaufen kann, sofern man sich die beiden Sondereditionen nicht geholt hat.

Erscheinen wird Grand Theft Auto Online am 1. Oktober.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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