Infinity Ward verspricht größere, offenere Kampagnen-Level für Call of Duty: Ghosts

Manchmal sollt ihr nicht wissen, wo ihr nun genau hin müsst.

In Infinity Wards Call of Duty: Ghosts könnt ihr nach Angaben des Entwicklers größere und offenere Kampagnen-Level erwarten als in den vorherigen Teilen der Reihe.

„Für das Design-Team war es wichtig, viel von dem Feedback zu berücksichtigen, das wir zu unseren vorherigen Projekten erhalten haben", sagt Community Manager Tina Palacios gegenüber Eurogamer. „Was das Tempo betrifft, haben wir uns sogar Call of Duty: Modern Warfare angeschaut."

„Wir haben uns auch auf erhaltenes Feedback konzentriert, wonach die Leute das Gefühl hatten, nur einen Korridor entlangzulaufen. Im Hinblick darauf wollten wir also für mehr Abwechslung sorgen."

„Eine Sache, die ich verraten kann, ist, dass ihr euch selbst in ein oder zwei Missionen wiederfindet, in denen wir euch nicht sagen, wohin ihr gehen müsst. Ihr habt nicht das Gefühl, einem Pfad folgen zu müssen und manchmal fühlt man sich komplett verloren."

Darüber hinaus legt Ghosts mehr Wert auf Stealth-Elemente. Das verdeutlicht einer der bereits gezeigten Level - Federation Day -, in dem man sich erst an einem Wolkenkratzer abseilt und dann durch das Innere des Gebäudes schleicht.

„Wir wollten mehr Stealth-Mission hinzufügen", so Palacios. „Aber wenn die Spieler wollen, können sie das jederzeit auch sein lassen und wild um sich schießen."

Storytechnisch spielt Ghosts in einem neuen Universum und zehn Jahre nach einem katastrophalen Ereignis, von dem Nordamerika betroffen ist. Ihr spielt Logan, der mit seinem Bruder Hesh und dem Hund Riley gegen die Federation kämpft, eine neue Supermacht, bestehend aus südamerikansichen Staaten.

Warnung: Story-Spoiler folgen.

Dieses katastrophale Ereignis wird indirekt von den Amerikanern selbst verursacht. Diese starten nämlich eine Weltraumwaffe namens Orbital Defence Initiative (ODIN). Diese kann riesige Metallstäbe auf die Erde abfeuern, die die gleiche Sprengwirkung wie eine Atombombe erzielen, aber ohne dabei irgendeine Strahlung zu erzeugen. Mit ODIN wollte man die USA eigentlich schützen, aber alles kommt anders als gedacht.

In der anfänglichen ODIN-Mission spielt man einen Astronauten, der dort stationiert ist, als die Waffenplattform von der Federation angegriffen wird. Es entwickelt sich ein Feuergefacht im Erdorbit, doch letzten Endes erlangt die Federation die Oberhand und attackiert US-Städte mit ODIN. Um den Schaden einzuschränken, zerstört der Spieler die Station und tötet somit auch sich selbst.

Nach dieser Einführung springt Ghosts zehn Jahre in die Zukunft und zeigt eben Logan und Hesh, die in diesem verwüsteten Nordamerika aufgewachsen sind.

„Das ist eine Premiere für uns", so Palacios. „Unsere Charaktere hatten zuvor noch nie wirklich eine Ursprungsgeschichte, aber diesmal wollten wir das wirklich machen."

Beide gehören zum Ghosts-Team, das den Widerstand gegen die Federation anführt. Ihr agiert hinter feindlichen Linien und seid einerseits die größte Bedrohung für den Feind und andererseits ein Hoffnungsschimmer für die US-Bürger.

Call of Duty: Ghosts erscheint am 5. November 2013 für Xbox 360, PlayStation 3, Wii U und PC sowie zum Launch für Xbox One und PlayStation 4.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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