Der Multiplayer von Killzone: Shadow Fall läuft die meiste Zeit über mit 60 FPS

In der Kampagne setzt man auf 30 FPS.

Bei der Kampagne von Killzone: Shadow Fall setzt Guerrilla Games auf eine native Auflösung von 1080p und 30 Frames pro Sekunde.

Im Multiplayer sieht das ein wenig anders aus. Auch hier beträgt die native Auflösung 1080p, jedoch läuft das Spiel laut Guerrilla „die meiste Zeit über" mit 60 Frames pro Sekunde. Wenn eine Menge auf dem Bildschirm passiert, könne es aber auch Einbrüche geben.

Im Gespräch mit Eurogamer erklärt Lead Designer Eric Boltjes, warum das so ist: „Der Grund dafür ist etwas verzwickt. 60 Frames pro Sekunde sind so etwas wie der Heilige Gral geworden. Plötzlich denken die Leute, dass das Spiel besser ist, wenn es mit 60 FPS läuft. Technisch gesehen stimmt das nicht wirklich. Es sorgt dafür, dass Eingaben schneller auf den Bildschirm übertragen werden."

„Konstante 60 Frames pro Sekunde sind also nicht wirklich besser, als 'die meiste Zeit über' 60 zu haben. Es klingt merkwürdig, ist aber wahr. In den Momenten, in denen die Framerate sinkt, seid ihr entweder schon tot oder es ist sowieso zu spät."

Laut Boltjes hat man sich bewusst für eine bessere Grafik entschieden, auch wenn das die Framerate beeinflusst.

„Ich denke, unser Spiel sieht in puncto Grafik vor allem im Multiplayer sehr viel detaillierter und lebhafter aus als viele andere Spiele, mit denen wir konkurrieren. Wir wollten bei der Grafik keine Zugeständnisse machen. Für konstante 60 FPS wollten wir nicht einfach die Auflösung halbieren, die Zerstörung oder all das Glas rausnehmen. Das war nicht unser Ziel. Es sollte wirklich schön aussehen und wenn möglich 60 FPS erreichen."

„Wir können einfach nicht hingehen und behaupten, dass es immer 60 FPS sind, denn dann würden wir lügen. Wir sind nah dran. Ich glaube nicht, dass jemand - ohne dass Digital Foundry es sich anschaut - große Einbrüche bemerken wird."

Dass der Singleplayer nur mit 30 Frames pro Sekunde läuft, hat auch seine Gründe: „Grafisch gesehen geht der Singleplayer noch einen Schritt weiter als der Multiplayer. Wir haben auch mehr Zerstörung."

„Wir haben uns angeschaut, was uns 60 FPS bringen. Im Multiplayer sind sie wirklich wichtig, weil die Reaktionszeit dann kürzer ist. Im Singleplayer ist sie deutlich länger. Nicht weil unsere KI dumm ist, sondern weil ihr einfach mehr Zeit zum Reagieren habt. Wir sagten uns, dass wir die 60 FPS nicht brauchen und lieber bei der Grafik noch pushen wollen."

Killzone: Shadow Fall erscheint am 29. November 2013 zum Launch der PlayStation 4.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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