DICE: Humor von Battlefield: Bad Company spricht eher ein Nischenpublikum an

'Humor ist etwas sehr Persönliches. Einige lieben es, andere hassen es.'

DICE' Patrick Bach, Executive Producer von Battlefield 4, ist der Ansicht, dass der Humor von Battlefield: Bad Company eher ein Nischenpublikum anspricht. Humor sei einfach zu „persönlich", um damit den Massenmarkt anzusprechen.

„Ich denke, es geht dabei um Nischen und den Massenmarkt", so Bach im Gespräch mit dem OXM. „Wenn man sein Spiel mehr zum Nischenprodukt macht, hat man glücklichere Fans, aber die Zielgruppe ist kleiner - einige Leute wird es nicht interessieren, andere werden es lieben."

„Als wir Bad Company und die Fortsetzung machten, erhielten wir eine Menge Kritik. Warum sollte ich das spielen? Es ist kein ernsthafter Shooter, es interessiert mich nicht. Ich will einen ernsthaften, härteren Shooter. Und wir dachten, es macht Spaß! Wir liebten es, für uns war es ein großartiges Spiel. Die Story war fantastisch, wie auch die Chraktere."

„Es ist nicht so, als hätten wir die Idee begraben. Aber es stimmt schon, dass man zum Beispiel aus irgendeinem Grund beim Humor etwas neutraler sein muss, wenn man ein Spiel für die Massen machen will, denn Humor ist etwas sehr Persönliches. Einige lieben es, andere hassen es."

Als gutes Beispiel dafür nennt das OXM dann Nathan Drake aus der Uncharted-Serie: „Er ist nicht wirklich witzig", so Bach. „Er ist ernsthaft, aber auch in gewisser Weise ironisch. Es freut mich, wenn Franchises das tun können und ich glaube, Bad Company gehörte vielleicht zu dieser Art von Spiel. Ich liebe Franchises, die sich selbst nicht zu ernst nehmen."

„Im Allgemeinen denke ich, dass Spiele alles sein können. Manchmal kann man den Eindruck bekommen, als würde es für die Community und die Presse nur eine Art von Spiel geben, diese ultimative Spiel. Für mich wird es aber immer und immer vielfältiger, wie in der Filmindustrie. Ich denke, das ist ein guter Vergleich."

„Als sie anfingen, war es ziemlich ernsthaft, denn es war ein teures Geschäft, einen Film zu machen. Im Grunde musste man also dieses Bühnendrama verfilmen. Und dann fügte man Comedy hinzu, verdiente damit Geld und machte es zu einem eigenen Genre. Heute hat man all diese verschiedenen Arten von Genres, bei denen es nicht nur um Comedy, Drama, Dokumentationen oder was auch immer geht - es geht auch darum, wie man diese Filme konsumiert."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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