Nintendos Reggie Fils-Aime: Petitionen haben keinen Einfluss auf das, was wir tun

'100.000 Unterschriften bedeuten nicht 100.000 Verkäufe.'

Fan-Petitionen beziehungsweise -Kampagnen haben nach Angaben von Nintendo of Americas Reggie Fils-Aime höchstens einen geringfügigen Einfluss auf das, was das Unternehmen macht.

Im Gespräch mit Siliconera ging es dabei unter anderem um Fan-Kampagnen wie „Operation Moonfall" oder „Operation Rainfall." Deren Ziel bestand darin, dass Nintendo Zelda: Majora's Mask auf den 3DS bringt oder Xenoblade Chronicles, The Last Story und Pandora's Tower im Westen veröffentlicht.

„Ich muss dir sagen, dass es keinen Einfluss auf das hat, was wir tun", so Fils-Aime.

„Natürlich schauen wir es uns an und sind uns dessen bewusst, aber es beeinflusst nicht notwendigerweise das, was wir tun."

Als Beispiel nennt er dabei Xenoblade Chronicles: „Ich wollte Xenoblade hierher bringen. Die Frage war, wie viel Arbeit die Lokalisierung wäre? Wie viele Einheiten würden wir verkaufen, verdienen wir Geld damit? Wir führten diese Diskussion wirklich zu dem Zeitpunkt, an dem die Operation Rainfall stattfand. Wir wussten, dass es Interesse am Spiel gab, aber wir mussten sicherstellen, dass es dafür eine gute finanzielle Grundlage gibt."

„Ich werde dafür bezahlt, sicherzustellen, dass unser Geschäft vorankommt. Wir sind uns der Dinge bewusst, die passieren, aber letzten Endes müssen wir das tun, was für das Unternehmen das Beste ist."

„Was wir wissen, ist, dass 100.000 Unterschrift nicht 100.000 Verkäufe bedeuten", erklärt er.

Xenoblade Chronicles - Gameplay-Video

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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